Erfolgreich die Fahnen geschwenkt
Erfolgreiche Teilnehmer an den Fahnenschwenkerwettbewerben in Wissen: (v. l.) Brudermeister Klaus Henkenherm, Daniel Mertensotto (Gruppenleiter), Julia Reckmann, Corinna Abel, Nora Settertobulte, Nina Langer, Leonie Freitäger, Marc Henrichs und Stefan Hansmeier.

Gegen die zweitplatzierte Gruppe aus Gemünd im Diözesanverband Aachen punkteten die Neuenkirchener entscheidend durch die längere Gesamtzeit der Darbietung und die geringfügig höher bewertete Schwierigkeit, wie die Fahnenschwenker mitteilen. Daniel Mertensotto hatte als Trainer und Choreograph die Darbietung ausgearbeitet und mit seiner Mannschaft im wöchentlichen intensiven Training eingeübt. Zum länger als zehn Minuten dauernden Musik- und Erzählstück „Schöpfung“ warfen die sechs Schwenker Nora Settertobulte, Marina Gerks, Corinna Abel, Nina Langer, Christian Gerks und Daniel Mertensotto die Fahnen hoch und sich einander zu.

Im auf Synchronität und Interpretation der frei wählbaren Musik ausgerichteten Synchronschwenken errang die Gruppe mit Nora Settertobulte, Marina Gerks, Christian Gerks und Daniel Mertensotto ebenfalls den ersten Platz. Mit 247 Punkten hatte sie nur vier Punkte Vorsprung auf die Zweitplatzierten aus Borgentreich. Der deutlich bessere Synchronwert sicherte aber auch in dieser Disziplin die Titelverteidigung.

Besondere Aufmerksamkeit bei den Einzelstarts bekam Klaus Henkenherm, Brudermeister der Hubertusschützen Neuenkirchen. Nach mehrjähriger Unterbrechung war er erstmals wieder bei einem Fahnenschwenkerwettkampf an den Start gegangen. In der Klasse der über 40-Jährigen zeigte Henkenherm, dass nichts von seinem Können verloren gegangen war und holte souverän den ersten Platz.

Christian Gerks und Stefan Hansmeier wurden in ihren Startklassen ebenfalls Bundessieger. Zweite Plätze gab es in Wissen noch für Marina Gerks und Daniel Mertensotto. Hansmeier und Mertensotto waren zudem noch mit der Diözesanmannschaft erfolgreich.

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