Existenzängste wegen City-Outlet-Projekt
Bild: von Stockum

Machen sich Sorgen um die Entwicklung des Südtorbereichs: (v. l.) Sigrid und Bernd Hillemeier, Ferdi Reineke, Verena Postler, Susanne Borgmeier, Margret Fuhrmann, Claudia Kneuper, Ulrich Herbort, Kirstin Hesse, Gertrud Kollenberg und Dr. Ulrich Oeverhaus.

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Umso mehr betrachten viele das City-Outlet-Projekt und die damit verbundenen Verkehrsmaßnahmen mit einer gewissen Skepsis. Vor allem der Wegfall zahlreicher Parkplätze in unmittelbarer Nähe sei existenzbedrohend, sagen insbesondere Unternehmer. Die Auslastung der bis zu 150 Stellflächen in unmittelbarer Umgebung des Südtors zeige, wie gut das vorhandene Angebot angenommen werde, sind sich Ärzte, Geschäftsleute, Dienstleister und Nachbarn einig – und das trotz nicht immer leichter Erreichbarkeit.

Würden im Zuge der Realisierung des City-Outlet-Projekts nun Flächen wegfallen beziehungsweise in kostenpflichtigen Parkraum umgewandelt, wäre es nur eine Frage der Zeit, bis die Stammkunden ausblieben. Und dass beispielsweise ein Fleischer oder ein Friseur dieses Defizit durch auswärtige Schnäppchenjäger kompensieren können, daran mag kaum jemand glauben.

Was die betroffenen Geschäftsleute dazu sagen und warum sie nicht glauben, dass Alternativvorschläge Wirkung zeigen, lesen Sie in der Mittwochsausgabe der „Glocke“ für Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück.

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