Fachwerkhaus brennt vollständig ab
Bild: Eickhoff
Bereits in voller Ausdehnung hat am Freitag ein als Werkstatt genutztes Fachwerkhaus am Heideweg in Bokel gebrannt, als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr am Ort des Geschehens eintrafen. Personen wurden bei dem Unglück nicht verletzt.
Bild: Eickhoff

Die rund 120 im Einsatz befindlichen Feuerwehrleute konnten nichts anderes tun, als das Gebäude abbrennen zu lassen und darauf zu achten, dass die Flammen die benachbarte Immobilie nicht in Mitleidenschaft ziehen. Personen wurden nicht verletzt. Um 16.48 Uhr waren zunächst die Brandschützer der Löschzüge Rietberg und Mastholte alarmiert worden, wie Stadtbrandinspektor Matthias Setter als Einsatzleiter im Gespräch mit der „Glocke“ erklärte. Später seien darüber hinaus die Aktiven aus Neuenkirchen und Lintel an die weit abgelegene Gefahrenstelle zwischen Batenhorster Straße und „Zur Flammenmühle“ gerufen worden.

„Wir konnten die Flammen schon von der Bundesstraße aus sehen“

„Wir konnten die Flammen schon von der Bundesstraße aus sehen“, berichtete Setter über seine ersten Eindrücke bei der Anfahrt zu der ehemaligen Gärtnerei. Noch vor der Feuerwehr trafen Polizeibeamte am Heideweg ein. Sie konnten die volle Ausdehnung des Brands bestätigen, aber auch schnell Entwarnung geben: Entgegen erster Befürchtungen hielt sich niemand mehr in dem Gebäude auf.

„In den ersten Fahrzeugen hatten sich die Angriffstrupps mit Atemschutzgeräten ausgestattet“, informierte der Feuerwehrchef weiter. Der Grund dafür sei gewesen, dass man aufgrund von Verständigungsproblemen zunächst nicht ausschließen konnte, dass sich noch Menschen in direkter Gefahr befinden. 13 der rund 30 an der Adresse gemeldeten rumänischen Staatsangehörigen hielten sich beim Eintreffen der ersten Brandschützer im Freien auf. Sie wurden in der Folge von Polizei und Rettungsdienst betreut. Wegen der unklaren Lage waren zwei Rettungswagen sowie das Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert worden.

Nach einer kurzen Sichtung konnten Erstere dann aber wieder einrücken. Sechs C- und ein Wenderohr (über die Drehleiter) wurden eingesetzt, um die Flammen in Schach zu halten. Ein Betreten des Gebäudes war nach Setters Angaben schon von Beginn der Löscharbeiten an nicht mehr möglich. Wasser wurde aus dem rund 300 Meter entfernten Schwalenbach gesaugt und zur Einsatzstelle gepumpt. Warum der Brand ausbrach und wie hoch der Schaden ist, konnte am Freitagabend noch nicht ermittelt werden.

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