Feuerwehr trainiert Brand am Heimathaus
Bild: Eickhoff
Mehrere "Verletzte" mussten bei einer Übung gerettet werden.
Bild: Eickhoff

 „Durch die enge Bebauung zwischen Heimathaus und Haus Reilmann war die Aufstellfläche sehr begrenzt,“ schildert Christian Niermann, stellvertretender Löschzugführer Mastholtes. „Wir müssten lange Schlauchleitungen legen, wenn vor den dortigen Geschäften noch Autos gestanden hätten.“

Angenommen wurde ein Brand im Erdgeschoss des Heimathauses, der durch einen technischen Defekt entstanden war. Eine fünfköpfige Besuchergruppe wird im Obergeschoss eingeschlossen, der Flur ist durch die enorme Rauchentwicklung nicht mehr nutzbar. Der Rauch zieht auch in das benachbarte Reilmann-Haus, wo eine siebenköpfige Sportgruppe übt. Auch hier ist der Fluchtweg verschlossen, müssen die Sportler durch den Notausgang und über die Drehleiter gerettet werden. 50 Feuerwehrleute haben Montag ihre Freizeit geopfert, um für den Ernstfall gewappnet zu sein.

Die Eingeschlossenen wurden von den Jugendfeuerwehrleuten gespielt, unterstützt von der „Realistischen Unfalldarstellung“ (RUD) aus Hövelhof. Nach einer Begehung der Häuser kennen sich die Feuerwehrleute gut aus und können im Ernstfall handeln. Vor diesem Hintergrund hatte der Vorsitzende des Heimatvereins, Gisbert Schnitker, die Übung angeregt

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