Flugzeug in Einzelteile zerlegt
Bild: Eickhoff
Schweißtreibende Arbeit: Mechaniker haben am Dienstag das notgelandete Flugzeug in Mastholte demontiert.
Bild: Eickhoff

Die Fluggeräte-Mechaniker einer freien Werkstatt des Flughafengeländes Essen/Mühlheim waren am Dienstag angereist. Zusammen mit einem Experten der Bezirksregierung Münster wurde zunächst das Flugzeug eingehend untersucht. Die Monteure schnitten mehrere Dutzend Maishalme ab und bugsierten die Maschine mit Hilfe zweier weiterer Personen aus dem Maisfeld. Die Fachleute ließen nach den Untersuchungen 100 Liter Treibstoff ab, bauten die vier Sitze aus und demontierten das hintere Leitwerk. Einzelteile wurden beschriftet. „Das macht den Einbau einfacher“, bemerkte Techniker Andreas Kremer.

Knapp fünf Stunden benötigten die Arbeiter, um die Piper auf einen LKW zu verladen und zum Heimatflughafen Essen/Mühlheim zu bringen. „Die Maschine ist zwar freigegeben, doch in der Werft soll sie noch einmal untersucht werden, um möglicherweise doch noch die Ursache des Motorenausfalls zu ermitteln“, erläuterte Ulla Lütkehermölle von der Pressestelle der Bezirksregierung. Die Behörde ist außer im eigenen noch in den Bezirken Detmold und Arnsberg für den Luftverkehr zuständig.

 Die beschädigten Teile, erläuterten die Monteure, müssen nun ausgewechselt und montiert werden. „Gespachtelt wird da nichts“, erläuterten sie die ausgewiesenen Sicherheitsvorkehrungen in der Fliegerei. Etwa alle zwei Jahre, so schätzen sie, müssen sie außerhalb des Flughafens tätig werden, um nach einer Außenlandung eine Maschine zu demontieren

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