Flutlicht, Heizung und Mähroboter
Bild: Vredenburg
Einen Zebrastreifen wünschen sich Anwohner zwischen dem Nordring und der Straße „Am Rothenbach“. Doch weil hier zu wenige Autos fahren, sind die Erfolgsaussichten gering.
Bild: Vredenburg

Im Haushaltsplan für 2014, über den der Rat am 12. Dezember beschließt, sind die Heizungsanlage mit 25.000 Euro, die Mähroboter mit 40.000 Euro und das Flutlicht mit 45.000 Euro angesetzt. Anders als die meisten Sportvereine im Stadtgebiet hatten sich die Druffeler Sportler keinen Kunstrasenplatz, sondern lediglich eine neue Flutlichtanlage gewünscht. „Dieser Antrag lässt sich schnell umsetzen“, erklärte Sunder.

Kunstrasen in Neuenkirchen am wahrscheinlichsten

Der Ansatz für einen Kunstrasenplatz (750.000 Euro) dagegen sei erst für 2015 in der Finanzplanung. Die Ergebnisse der Bodenuntersuchungen in Neuenkirchen und Rietberg – Neuenkirchen eignet sich wohl am ehesten – seien dem Stadtsportverband und den Vereinen vorgestellt worden. „Die erarbeiten jetzt ein Konzept für die künftige Entwicklung“, sagte Sunder. Gerade am Beispiel Kunstrasenplatz zeige sich das nach wie vor vorhandene Ortsteildenken. Die Standortfrage dürfe jedoch keinesfalls dazu führen, dass die Vereine sich zerstreiten. Der geplante Platz sei für alle Vereine im Stadtgebiet gedacht.

Zahlen & Fakten

Mit 9,7 Quadratkilometern Fläche und 1183 Einwohnern ist Druffel der kleinste Ortsteil im Rietberger Stadtgebiet. Der Blick auf die Altersstruktur zeigt, dass der Hauptanteil bei den 38- bis 57-Jährigen (372 Personen) liegt, gefolgt von den 18- bis 37-Jährigen (291 Personen), den 58- bis 77-Jährigen (225 Personen), den Acht- bis 17-Jährigen (149 Personen), den 78- bis 110-Jährigen (75 Personen) und den Null- bis Siebenjährigen (71 Personen). 21 der insgesamt 23 vorhandenen Kindergartenplätze sind nach Auskunft der Stadtverwaltung zurzeit belegt.

Hoffnung machte Sunder der gut 80-köpfigen Runde im Bürgerhaus hinsichtlich der Entwicklung neuer Baugebiete, die in erster Linie für die Druffeler selbst erschlossen werden sollen. „Zunächst aber wollen wir anhand einer Liste, in die sich Bauwillige eintragen können, die Zahl der heimischen Interessenten möglichst konkret ermitteln. Das würde den Einstieg in die Planung erleichtern“, erklärte der Bürgermeister.

Bauland für Druffeler Bürger

Vor dem ersten Spatenstich seien aber noch einige Hürden zu nehmen. „Vom Aufstellungsbeschluss bis zum Bau können gut zwei Jahre vergehen.“ Und: „Im Sinn einer gesunden Dorfentwicklung streben wir eine maßvolle Entwicklung an.“

Kein Zebrastreifen zwischen Nordring und Rothenbach

Ortsvorsteher Thomas Kofort richtete den Blick auf die geplante Sanierung des Nordrings im Jahr 2017. „Im Zuge der Baugebietserweiterung ergeben sich möglicherweise neue Verkehrsführungen.“ Auch sei es wichtig, die Anlieger des Nordrings jetzt schon darauf hinzuweisen, „dass da gewisse Kosten auf sie zukommen“. Weil der Schmutzwasserkanal marode sei, stehe die Stadt in der Pflicht, die Maßnahme durchzuführen, sagte Kofort.

Dem Wunsch einiger Anwohner, an der Druffeler Straße zwischen den Straßen „Am Rothenbach“ und Nordring einen Zebrastreifen zu installieren, erteilte Kofort eine Absage: „Weil die Anzahl der PKW, die über die Druffeler Straße fahren, zu gering ist, bekommen wir hierfür keine Genehmigung.“ Schülerlotsen könnten jedoch für mehr Sicherheit sorgen.

SOCIAL BOOKMARKS