GNR bezieht ehemalige Martinschule
Bild: Vredenburg
Lichtdurchflutet: Die Fünftklässler des Gymnasiums Nepomucenum Rietberg lassen sich in den neuen, hellen Unterrichtsräumen gern über die Schulter schauen. Vor zwei Wochen hat das GNR das renovierte ehemalige Martinschulgebäude in Betrieb genommen. Am Mittwoch wurde es offiziell vorgestellt.
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Mit 2,15 Millionen Euro schlug die Renovierung des zwischen Torfweg und Zentralem Omnibusbahnhof (ZOB) gelegenen Gebäudes unterm Strich zu Buche. „Manche bewegen mit viel Geld wenig. Hier ist es aber gelungen, mit vergleichbar wenig ganz viel zu erreichen“, freute sich Schulleiter Peter Esser.

as GNR hat die neuen Räume vor etwa zwei Wochen bezogen. Die Jahrgangsstufen fünf (140 Schüler), sechs (122 Schüler) und zwei Klassen aus der Stufe sieben (52 Kinder) sind darin untergebracht.

Die Umbaumaßnahme sei geprägt gewesen von einer konstruktiven Zusammenarbeit mit der Verwaltung, „die gar nicht besser hätte sein können“. Und das sei dem Ergebnis auch deutlich anzumerken. Esser: „Meine Ansprechpartner bei der Stadt haben immer gemeinsam mit uns überlegt, wie Wünsche und Anregungen realisiert werden können.

Das war eine ganz neue Erfahrung für uns.“ Insofern seien die richtigen Bedingungen dafür geschaffen worden, dass Schüler gut lernen und Lehrer gut unterrichten können. Im Obergeschoss wurden sechs Klassenräume so konzipiert, dass sich jeweils zwei Klassen einen von beiden Seiten erreichbaren Gruppenarbeitsraum teilen. „Das ist bei den verschiedenen Biografien der Schüler und den Anforderungen im Hinblick auf individuelle Förderung unerlässlich“, betonte Peter Esser.

Darüber hinaus verfügt das neu bezogene Gebäude über fest installierte Medieneinheiten für die Nutzung von Tablets und Smartphones. Gleichzeitig ermöglicht es die WLAN-Versorgung, dass 30 Schüler in einem Klassenraum gleichzeitig ins Internet gehen können.

Das vom Schulzentrum abgetrennte, „wunderschön gestaltete Gebäude“ tue den Kindern gut. Esser: „Die von kleinen Grundschulen kommenden Jungen und Mädchen erleben hier einen behüteten Übergang.“ Alles sei so angelegt, dass die Kinder auf kurzen Wegen immer einen Ansprechpartner vorfinden.

Das noch nicht ganz fertiggestellte Lernzentrum, den Kernbereich für selbstständiges Arbeiten, bezeichnete der Schulleiter als „das eigentliche Juwel unseres Hauses“. Für 16.000 Bücher, die zurzeit noch in Kartons lagern, müssten 340 laufende Regalmeter geschaffen werden. Im November sei die Eröffnung geplant.

Bürgermeister Andreas Sunder sprach nach einer Führung durch die Räumlichkeiten von einem Aha-Erlebnis: „Hier ist wirklich etwas Tolles und Beeindruckendes entstanden, das von der Farbgestaltung bis zur Raumaufteilung wirklich durchdacht ist.“ Erfreulich sei auch, dass trotz der PCB-Sanierung alle Termine eingehalten werden konnten.

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