Gastronom Kerkhoff schließt Café Seerose
Bild: Archiv
Das Café Seerose hatte 2008 zur Landesgartenschau eröffnet. Jetzt hat der Betreiber Insolvenz angemeldet.
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Kunden des Cafés hatten sich gewundert, als Kerkhoff plötzlich im Januar 2011 neun Wochen Betriebsferien machte und die Gastronomie erst im März wieder eröffnete. Ein Schild in der Eingangstür hatte verwunderte Besucher damals darüber informiert. Gegenüber der „Glocke“ hatte der Gastronom, der auch das Gütersloher Hotel Appelbaum und das Plamenhauscafé im Stadtpark betreibt, betont, dass es sich nicht rechne, in den Wintermonaten zu öffnen.

 „Mit einigen gut besuchten Monaten im Sommer konnten wir die Verluste des Winters nicht ausgleichen“, sagte Kerkhoff auf Nachfrage. Das habe schließlich zur Insolvenz geführt. „Ich hänge an diesem Objekt, trotzdem musste ich die Notbremse ziehen.“ Sein Hotel und das Palmenhaus in Gütersloh seien davon ausdrücklich nicht betroffen. Die Insolvenz wird nur für die Seerosen GmbH angemeldet.

Heinrich Krähenhorst ist bereits mit einem Nachfolger im Gespräch, wie er auf Anfrage der „Glocke“ bestätigte. Einen Namen mochte der Bauunternehmer noch nicht nennen, Details zur künftigen Nutzung hingegen schon: „Das Café soll ganzjährig betrieben werden, also auch in den Wintermonaten.“

Es sei sehr ärgerlich gewesen, dass die „Seerose“ mehrere Wochen im Jahr geschlossen worden war. Der neue Pächter verfüge über jahrzehntelange Erfahrungen in der Gastronomie. Krähenhorst hofft, dass das Café so schnell wie möglich Wiedereröffnung feiert.

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