Geburtstagstorte darf nicht fehlen
Bild: Grujic
Katharina Berger und Ferdinand Reineke junior schenkten der Stadt zum Jubiläum eine Riesentorte mit dem Rietberger Rathaus aus Marzipan.
Bild: Grujic

Nicht fehlen durfte eine Geburtstagstorte im Großformat. Die hatte Bäckereibesitzer Ferdinand Reineke junior gemeinsam mit Gesellin Katharina Berger kreiert. Grundlage für die süße Versuchung war ein Boden aus Mandeln und Marzipan. Die darüberliegende Schokoladenmilchcreme-Füllung war ebenso zum Dahinschmelzen wie das aus Marzipan nachgezeichnete Rietberger Rathaus, das die Tortenoberseite zierte. „Alles essbar“, versicherte Reineke mit Blick auf das Jubiläumslogo, das gleich dutzendfach am Rand der Kalorienbombe prangte.

Wer kein Stück von der Geburtstagstorte abbekommen hatte, musste nicht mit knurrendem Magen nach Hause gehen. Ostwestfalens längste Kaffeetafel lud zur Kuchen- und Tortenschlacht unter freiem Himmel ein. In der Mitte der Rathausstraße war auf voller Länge eine riesige Kaffeetafel aufgebaut worden, an der 210 verschiedene Tortenkreationen probiert werden konnten. Die Mitglieder der sieben Schützenvereine im Rietberger Land hatten sie gebacken. Gemeinsam mit ihren Frauen und Partnerinnen übernahmen die „Grünröcke“ am Sonntag auch die Bewirtung.

Der Startschuss für das Festwochenende anlässlich der ersten urkundlichen Erwähnung Rietbergs vor 725 Jahren war bereits am Freitagabend in der Cultura gefallen. Weit mehr als 100 Sänger und Musiker brachten unter der Leitung Paul-Leo Leenens „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn zur Aufführung. In seiner Festrede verglich Bürgermeister Andreas Sunder die Emsstadt mit einem stattlichen Baum, „der glücklicherweise immer genügend Wasser, ab und zu ein wenig Dünger und vor allem ganz viel Zuneigung bekommt“. Vortreffliche „Gärtner“ gebe es zuhauf im Stadtgebiet: Außer den Bürgern seien dies auch die Ratsmitglieder, „die bei ihren Entscheidungen meistens einen grünen Daumen beweisen“.

Sunders Dank galt allen, „die dazu beigetragen haben, dass der Geburtstag unserer Stadt so bunt und vielfältig gefeiert werden kann“.

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