Geflügelzüchter ehren Vereinsmeister
Bild: Inderlied
Der Zweitplatzierte Kai Dirkwinkel (M.) nahm den Pokal des Vereinsmeisters der Junioren stellvertretend für seine Schwester mit nach Hause. Vorsitzender Tobias Walkenfort (l.) zeichnete bei den Senioren Alexander Milsmann aus.
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Nachdem ihm die Züchter für die lange Arbeit gedankt hatten, wählten sie Alexander Milsmann zu seinem Nachfolger. 31 Jahre lang war Walter Dirkwinkel Kassierer des Rassegeflügelzuchtvereins Mastholte. Jetzt stellte sich der 73-Jährige aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl.

 „Er ist immer sehr aktiv in unserem Verein gewesen und verfügt über sehr viel Erfahrung“, bedankte sich der Vorsitzende Tobias Walkenfort für den jahrzehntelangen Einsatz. Seit 1954 ist Dirkwinkel Mitglied im Verein. Seine Nachfolge tritt Alexander Milsmann an. Ihn wählten die 25 anwesenden Mitglieder für drei Jahre.

Auch in der Leitung der Jugendabteilung standen Veränderungen an. Bisher übten Michael Peters und Zuchtwart Meinolf Mertensotto das Amt des zweiten Jugendobmanns aus. Künftig wird Mertensotto allein der Vertreter von Jugendleiter Dirk Freitag. In ihren Ämtern bestätigt wurden der zweite Schriftführer Thomas Westernströer sowie Beisitzer Heinz Rehage. Zum zweiten Mal wurden während der Generalversammlung die Vereinsmeister gekürt.

Die begehrten Trophäen errangen bei den Erwachsenen Alexander Milsmann und bei den Junioren nach einem Stechen Maria Dirkwinkel vor ihrem Bruder Kai Dirkwinkel. Für Erheiterung sorgte dann die Pokalübergabe, da doch der Bruder die Trophäe bekam. „Da Maria in der Kirche ist, darfst Du für sie den Pokal mit nach Hause nehmen“, sagte Vorsitzender Tobias Walkenfort augenzwinkernd.

Seinen letzten Kassenbericht legte Walter Dirkwinkel vor. Dabei berichtete er von einer ausgeglichenen Kasse. In seinem Jahresbericht ließ der zweite Schriftführer Thomas Westernströer das vergangene Jahr Revue passieren. Als Höhepunkt wird den Züchtern die Lokalschau Anfang November im Gedächtnis bleiben. In den Räumlichkeiten der Familie Kleinewietfeld bewerteten die Preisrichter mehr als 300 Tiere in 75 Rassen und Farbschlägen. Gleich siebenmal wurde die Note „vorzüglich“ und 17-mal das Prädikat „hervorragend“ ausgesprochen.

Walkenfort bedankte sich noch einmal besonders bei den Frauen der Züchter, die die kulinarische Versorgung zu diesem Anlass übernommen hatten.

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