„Getöse in Moese“ nur noch alle zwei Jahre
Die Gesichter zum „Getöse in Moese“: (v. l.) Oliver Brinkhaus, Benjamin Hölscher, Frank Niehüser, Michael Langewender, Christian Bolte, Alexander Sudahl, Markus Macherauch und Maik Schiller.

Und die nächste Sause ist bereits terminiert: Am 22. August 2020 darf zum elften Mal auf dem Turnierplatz des Mastholter Reitvereins gerockt werden. Dem geneigten Festivalgänger dürfte damit eine signifikante Änderung nicht entgangen sein. Denn bis auf 2013 und 2017 fand das „Getöse in Moese“ jährlich statt.

Positive Reaktionen vom Publikum

Jetzt visieren die Veranstalter den Zwei-Jahres-Turnus an. „2018 gab es überragend viele positive Rückmeldungen zu Künstlern, Gelände und Ablauf. Das hat uns sehr gefreut und ist ein Ansporn für die kommenden Aktionen“, betont Alexander Sudahl. Dennoch habe man sich zu dieser Anpassung entschlossen. „Zum einen tragen die familiären Situationen, zum anderen die Fülle der Festivaltermine auch in der Region zur Entscheidung bei.“ So gehe man künftig beispielsweise dem „Big Day Out“ in Anröchte aus dem Weg, das ebenfalls alle zwei Jahre stattfinde.

Ein weiterer Grund ist mit Benjamin Hölscher, Frank Niehüser und Oliver Brinkhaus das Ausscheiden dreier Gründungsmitglieder aus dem operativen Geschäft. Die verbliebenen Organisatoren Alexander Sudahl, Christian Bolte und Michael Langewender konnten mit Maik Schiller aus Mastholte sowie Markus Macherauch aus Lippstadt indessen zwei neue Teammitglieder gewinnen, die das Festival seit Jahren unterstützt haben. Mit vielen neuen Ideen sind die kreativen Köpfe bereits in die Planungen für 2020 gestartet. Schließlich möchten sie wieder ein abwechslungsreiches und hochkarätiges Musikprogramm präsentieren.

Premiere 2007 auf einem Bauernhof

Das „Getöse in Moese“ feierte 2007 auf einem Bauernhof in Mastholte Premiere. Die Bühne bestand damals noch aus zusammengenagelten Europaletten. Dennoch kamen immerhin 400 Zuhörer. Seitdem wächst das Festival langsam, aber stetig. Im Line-Up standen immer häufiger bekannte Bands, die Bühne wurde professioneller.

Nach zwei weiteren Ortswechseln fand die Sause schließlich ein Zuhause auf dem Reitplatz in Mastholte und lockte in den vergangenen Jahren jeweils rund 1000 Besucher an. Zuletzt wussten „Kapelle Petra“, „Fortuna Ehrenfeld“, „Velvet Volume“, „Destination Anywhere“, „Mundwerk-Crew“ sowie die Lokalmatadoren von „Sensibilitätstraining“ das Feiervolk zu begeistern („Die Glocke“ berichtete).

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