Helfende Hände sollen Bibel gestalten
Bild: Daub
Warben für die Idee der Mastholter Bibel: (v. l.) Die frühere Pfarrgemeinderatsvorsitzende Roswitha Röhr und ihre Tochter Carmen Huyer. Das Endprodukt soll pünktlich zu Beginn des neuen Kirchenjahrs als religiöses Gemeinschaftsprodukt am ersten Advent druckfrisch verteilt werden.
Bild: Daub

Die frühere Pfarrgemeinderatsvorsitzende Roswitha Röhr und Tochter Carmen Huyer standen im Rahmen des Pfarrfests von St. Jakobus als vielgefragte Gesprächspartnerinnen den Besuchern zur Verfügung. Roswitha Röhr, die inzwischen Kirchenführungen anbietet, und Tochter Carmen, die in der Kinderkirche und als Pfarrgemeinderätin aktiv ist, haben schon fleißig Vorarbeit geleistet. Auf der Suche nach Textstellen, die die Kraft der biblischen Sprache und ihre Botschaft erspüren lassen, stießen die beiden Frauen auf die Evangelien. Und so druckten sie 72 „gute Nachrichten“ aus – genau so viele Sonn- und Feiertage hat das kommende Kirchenjahr.

Evangelien werden illustriert

Gemeinsam soll die gesammelte Evangelien-Textauswahl illustriert werden. Dazu gibt es Auswahlbilder mit verschiedenen Motiven. „Aber auch Anregungen zu eigenen Gestaltungsformen“, sagt Carmen Huyer, „sind bei uns willkommen. Jeder der 72 Texte wird illustriert. Wir benötigen also viele helfende Hände.“ Die Bibel der Mastholter soll dann später als Träger von Botschaften entdeckt werden. Im Oktober wird das Büchlein dann in den Druck gehen. „Rund um die Bibel“ lautete das Pfarrfest-Motto. Im Gotteshaus waren in einer Ausstellung Kinder-, Bilder- und Schulbibeln aus dem Besitz von Mastholter Familien, aber auch schöne historische Exemplare aus privater Hand, zu bewundern.

Kuchen für den süßen Zahn

Mit dem Auftritt des Spielmannszugs wurde das Pfarrfest zur Mittagszeit musikalisch aufgeheizt. Viele Bürger nutzten das schöne Wetter, um auf dem Kirchplatz sonntäglich-gemeinschaftlich zu plaudern und zu schmausen. Die KFD organisierte eine Cafeteria mit einer Palette von Kuchenspenden, die jeden süßen Zahn begeisterte. Gemeindereferent

 

Geistlicher verlässt Wirkungsstätte

Ralf Langenscheidt glänzte einmal mehr als Moderator in Quizspielen. „Welchen Vogel ließ Noah als erstes Tier auf seine Arche?“ „Die Taube!“, riefen gleich mehrere Kinder. Nur der sechsjährige Kevin wusste es besser: „Der Rabe war’s!“  Einer blickte am Sonntag etwas wehmütig in die Runde: Pastor Stefan Gosmann, der sich nach einer Knieverletzung auf Krücken mühsam durch das Festgeschehen bewegte. Der beliebte Geistliche, gebürtiger Briloner, verlässt nach fünf Jahren seine Wirkungsstätte, um in Rüthen neu zu beginnen.

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