Hofgebäude in Mastholte steht in Flammen
Bild: Eickhoff
Lichterloh brannte am Montagvormittag dieses Hofgebäude an der Bresserstraße im Rietberger Stadtteil Mastholte. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.
Bild: Eickhoff

Eine 65-jährige Bewohnerin hatte am Montagvormittag einen lauten Knall gehört, wenige Augenblicke später piepste der Rauchmelder. Binnen kürzester Zeit stand das Haus in Flammen. 110 Feuerwehrleute unter Leitung von Stadtbrandinspektor Matthias Setter waren stundenlang im Einsatz.

Feuer breitet sich rasend schnell aus

Kurz nach 10 Uhr war der Notruf bei der Kreisleitstelle in Gütersloh eingegangen. Aufgrund der dramatischen Meldung über das sich rasch ausbreitende Feuer wurden sofort alle drei Löschzüge des Stadtverbands (Rietberg, Mastholte, Neuenkirchen) alarmiert. „Als wir eintrafen, schlugen im hinteren Bereich des Hauses die Flammen bereits aus den Fensters des Erdgeschosses“, berichtete Setter.

65-Jährige ins Krankenhaus gebracht

Die 65-Jährige wurde vorsichtshalber mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Sie hatte giftigen Rauch eingeatmet. Die Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei Gütersloh hat die Ermittlungen aufgenommen und die Immobilie beschlagnahmt.

Flammen finden reichlich Nahrung

Das Feuer fand in dem renovierten ehemaligen Hofgebäude reichlich Nahrung. Der eigentliche Brand konnte von den Feuerwehrleuten schnell eingedämmt werden, jedoch dauerte es mehr als viereinhalb Stunden, bis auch die letzten Glutnester gelöscht waren. Durch den massiven Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Stallgebäude weitestgehend verhindert werden.

Erster Einsatz für Delbrücker Drehleiter

Aufgrund der intensiven Brandausbreitung wurden auch der Löschzug Westenholz sowie die erst am Freitag in Betrieb genommene Drehleiter des Löschzuges Delbrück angefordert, ferner Container mit Atemluftflaschen sowie welche für die Einsatzleitung aus Gütersloh.

Schwierige Löschwasserversorgung

Parallel zu den ersten Löschmaßnahmen, bei denen man sich aus den Wassertanks der Fahrzeuge bediente, wurden jeweils mehrere hundert Meter lange Schlauchleitungen zu einem Hydranten sowie zu einem offenen Gewässer verlegt. Die Bresserstraße wurde zwischen der Mastholter Straße und dem Rundelweg den ganzen Tag über komplett gesperrt, denn das Löschwasser musste vor allem in der ersten Phase der Brandbekämpfung im Pendelverkehr auf den Hof gebracht werden.

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