Hunderte Strohballen in Brand
Foto: Eickhoff

Etwa 400 bis 500 Strohballen standen in der Nacht zu Donnerstag in Mastholte in Flammen.

Foto: Eickhoff

Die Löschzüge Mastholte und Rietberg rückten mit rund 60 Aktiven aus. Als die Einsatzkräfte an der Katthagenstraße eintrafen, standen die auf einer Wiese mit angrenzendem Baumbestand gelagerten 550 Strohballen auf einer Fläche von ungefähr 600 Quadratmetern lichterloh in Flammen. Umgehend wurde vom Kreisfeuerwehrverband ein spezieller Abrollbehälter angefordert, um einen Puffer bei der Löschwasserversorgung einrichten zu können.

Pendelverkehr eingerichtet

Zusätzliches Löschwasser ist im Pendelverkehr an die Einsatzstelle gebracht worden. Nachschub holten sich die Tankfahrzeuge an Hydranten im Ortskern. Von dort aus kehrten sie zurück an die Einsatzstelle, wo das feuchte Nass in den Abrollbehälter gepumpt wurde. Gleichzeitig gelangte es über Pumpen an die einzelnen Verteiler und Rohre.

Die Brandursache ist bislang nicht bekannt, die polizeilichen Ermittlungen hierzu dauern an. Der entstandene Sachschaden an den Strohballen und den dortigen Bäumen beträgt nach ersten Schätzungen mehrere zehntausend Euro.

Stroh ist knapp

Maximilian Hagemeier hatte das Stroh geerntet und teilweise auch schon verkauft. Mit seiner Familie und den Nachbarn war er ebenfalls seit den frühen Morgenstunden auf den Beinen. Besonders ärgerlich ist seinen Angaben zufolge nicht nur, dass der ohnehin geringe Ertrag nun zerstört wurde. Er muss nun auch aufwändig nach Ersatz suchen, um den eigenen Bedarf im Pensionspferdestall zu decken. Aufgrund der Tatsache, dass auch seine Kollegen angesichts lang anhaltender Trockenheit nicht die von früher gewohnten Mengen einfahren konnten, sind die Preise in der jüngeren Vergangenheit für das knappe Gut in die Höhe geschnellt.

Mit mehreren Traktoren wurde unter Einsatzleitung von Günter Poll das Stroh später auseinandergefahren und auf einer angrenzenden Wiese großzügig verteilt.

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