In Rietberg Strom statt Benzin tanken
Strom tanken können Fahrer von Elektroautos jetzt in Rietberg am Schulzentrum.

Gemeinsam mit dem Kommunalbetreuer der RWE, Manfred Rickhoff, und dem städtischen Klimaschutzbeauftragten Rüdiger Ropinski hat Bürgermeister André Kuper jetzt das erste Auto betankt. „Die RWE war auf unsere Anfrage hin sofort bereit, Rietberg zu unterstützen. Unser Grundgedanke war dabei die bestmögliche Standortwahl in zentraler Lage“, sagte Kuper.

Inhaber von Elektroautos können während der Ladezeit die historische Altstadt oder den Gartenschaupark besuchen, weil die Säule am Schulzentrum sehr zentral liegt. Für Manfred Rickhoff ist Elektromobiliät ein wesentliches Zukunftsthema. „Nur wenn wir als Netzanbieter die Infrastruktur bereitstellen, können Elektrofahrzeuge Mensch und Umwelt voranbringen.“ Wie er und Kuper betonten, stammt der Strom an der Elektroladesäule zu 100 Prozent aus regenerativen Energiequellen. An der Anlage mit zwei Ladepunkten kann jedes Elektroautofabrikat betankt werden.

Der Ladevorgang dauert für eine 20kWh-Batterie knapp eine Stunde. Die Verbrauchskosten für 100 Kilometer Strecke lägen, so Rickhoff, zwischen drei und vier Euro. Wie der RWE-Kommunalbetreuer ankündigte, soll voraussichtlich im ersten Quartal 2012 künftig auch eine Abrechnung über das Handy möglich werden. Dann benötige man keinen festen Vertrag mit dem Anbieter mehr, um die Ladesäule nutzen zu können.

 Bisher laufe die Ladung eines Elektroautos noch anbietergebunden. „Auch in Rietberg gibt es mittlerweile einige Besitzer solcher Fahrzeuge, Tendenz steigend. Wir möchten mit der neuen Anlage auch unseren Bürgern die Möglichkeit bieten, ihre Wagen auftanken zu können ohne weitere Wege in Kauf nehmen zu müssen.“ Weitere Ladestationen der RWE finden sich in der Umgebung bisher nur in Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück.

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