Jecken feiern insgesamt friedlich
Rund 17.000 Jecken haben am Altweiberdonnerstag in Rietberg gefeiert - und das überwiegend friedlich, wie Polizei und DRK melden.
Rund 17.000 Jecken haben am Altweiberdonnerstag in Rietberg gefeiert - und das überwiegend friedlich, wie Polizei und DRK melden.

Rund 17.000 Besucher wohnten nach Schätzung der Ordnungsbehörde dem närrischen Treiben bei. Damit habe man das Vorjahresniveau erneut erreicht, heißt es in der Pressemitteilung. 16-mal musste die Polizei einschreiten. Die Beamten erteilten sechs – überwiegend alkoholisierten – Personen Platzverweise.

Polizei stellt zwei Strafanzeigen

Zudem kamen einige Jecken den polizeilichen Anweisungen nicht nach. Daher seien neun Feiernde zur Verhinderung weiterer Straftaten und bis zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen worden. Des Weiteren wurden zwei Strafanzeigen ausgestellt nach Auseinandersetzungen und Körperverletzungsdelikten.

Das DRK meldet 58 Hilfeleistungen, darunter für 15 alkoholisierte Personen. Sechs Patienten mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Alle weiteren Verletzungen seien minder schwer gewesen, so dass die Betroffenen nach der Erstversorgung wieder entlassen werden konnten. Nachdem ein Besucher in einem der Zelte Pyrotechnik gezündet hatte, wurde die Veranstaltungsstätte sicherheitshalber geräumt. Bereits kurze Zeit später konnten die Karnevalsfreunde jedoch unbeschwert weiterfeiern.

DRK ist mit 79 Helfern und zwei Notärzten vor Ort

Insgesamt waren 79 Helfer und zwei Notärzte vor Ort. Um ein reibungsloses Einsatzgeschehen zu gewährleisten, arbeiteten die Aktiven des DRK erneut mit der Jugendhilfe, den städtischen Ordnungsbehörden und der Polizei zusammen. Darüber hinaus erhielten sie Unterstützung von Rot-Kreuz-Mitgliedern aus Augustdorf, Bielefeld, Gütersloh, Halle, Herford, Herzebrock-Clarholz, Hüllhorst, Langenberg, Lippstadt, Minden, Paderborn und Verl. Für die Kommunikations- und Funktechnik zeichnete die Informations- und Kommunikationsgruppe des Kreises Gütersloh verantwortlich.

Weitere Informationen zum Altweibereinsatz des DRK sind auch im Internet zu finden.

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