Jungtiere auf keinen Fall anfassen

Ein scheinbar verlassenes Kitz ist laut Hegeringleiter Reinhard Hermelingmeier kein Grund zur Besorgnis.

Erst freilaufende Hunde verursachen großen Stress bei Jungwild und Elterntieren. Deshalb empfiehlt der Hegering Rietberg allen Erholungsuchenden, in der Brut- und Setzzeit von März bis Juli auf den Wegen zu bleiben und ihre Hunde anzuleinen. Ein scheinbar verlassenes Kitz ist laut Hegeringleiter Reinhard Hermelingmeier kein Grund zur Besorgnis. „Allein ist nicht gleich verwaist. Ducken und Tarnen schützt vor Fressfeinden. In der Regel kommt das Muttertier nur zum Füttern vorbei. Haftet menschlicher Geruch am Nachwuchs, verstoßen Reh oder Feldhase ihr Junges – der Hungertod ist dann die Folge. Deshalb sollten Spaziergänger Abstand halten und das Jungwild nicht anfassen“, rät Hermelingmeier.

SOCIAL BOOKMARKS