Karte der Klimaschützen gut gefüllt
Inzwischen ist auch ein von Bürgern getragenes Projekt auf der Karte eingetragen. Dabei handelt es sich um „Admersums Garten“, eine Initiative der Familien Adämmer, Merschhaus und Sundermeier aus Druffel.

Bislang gehen die Vorstöße demnach überwiegend von der Stadt oder anderen öffentlichen Einrichtungen sowie von Unternehmen aus. Sie reichen von wiederverwendbaren Wäscheboxen für Kitas sowie CO2-Ampeln und Bildungskonzepten in den Schulen über erfolgreiche Sanierungen kommunaler Gebäude bis hin zur Klimaschutzsiedlung. Überdies sind Beratungs- und Dienstleistungsangebote vertreten, darunter die Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW sowie das Solarpaket der Stadtwerke Rietberg-Langenberg.

Erstes Projekt von Bürgern

„Umso schöner ist es, dass jetzt ein bürgerlich getragenes Gemeinschaftsgarten-Projekt auf der Karte eingetragen ist“, sagt Svenja Schröder, Klimaschutzmanagerin der Stadt Rietberg. Dabei handelt es sich um „Admersums Garten“, eine Nachbarschaftsinitiative der Familien Adämmer, Merschhaus und Sundermeier aus Druffel. Auf einer brachliegenden Wiese inmitten einer Wohnsiedlung haben sie mit dem Einverständnis des Besitzers und auf Vorschlag ihrer Kinder einen Bauerngarten auf ökologischer Basis angelegt. Der Boden wurde entsprechend bereitet, Wege wurden angelegt, ein Hochbeet gebaut, Flächen mit Gründünger präpariert, ein Gewächshaus errichtet, Erdbeeren gesetzt und schließlich gesät sowie gepflanzt. „Jede Tomate, jede Paprika und jede Aubergine, die nicht per Flugzeug, Schiff oder Lkw hierher transportiert werden muss, ist ein Beitrag zum aktiven Klimaschutz“, schreibt Cathrin Adämmer.

Jeder, der ein eigenes Projekt, ein Angebot oder eine Idee zum Thema Klimaschutz hat, kann sich unkompliziert bei den Klimaschützen anmelden. Es ist sowohl möglich, eigene Vorhaben anzulegen, als auch bestehenden Vorstößen beizutreten. Mitmachen können Bürger, Vereine und Unternehmen.

50 Akteure registriert

Mittlerweile sind in der digitalen Karte für Rietberg bereits 50 Akteure registriert, die 81 Projekte vorantreiben – alle im Detail einsehbar auf der Seite der Klimaschützen. Die Plattform ist dort seit eineinhalb Jahren online und das Herzstück der Homepage (www.klimaschuetzen-rietberg.de). Auf der Hauptseite finden sich außer Informationen auch viele Gastbeiträge von Emsstädtern sowie lokalen Akteuren, die eigene realisierte Maßnahmen vorstellen. Für weitere Fragen und Anregungen steht Svenja Schröder unter Telefon 05244/986279 und per E-Mail (svenja.schroeder@stadt-rietberg.de) zur Verfügung.

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