Klimapark-Eröffnung rückt näher
Auf Hochtouren laufen die Bauarbeiten am Rietberger Klimapark.

 Alle Kooperationspartner sind fleißig dabei, das ehrgeizige Ziel der Eröffnung Ende Mai, Anfang Juni zu erreichen. „Der Winter hat uns einen kleinen Strich durch die Zeitplanung gemacht“, sagt Bürgermeister André Kuper, auf dessen Idee die neue Attraktion wesentlich fußt. „Lange Zeit war der Boden gefroren und die Basisarbeiten konnten nicht wie geplant beginnen.“ Dann sei man mit den Erdarbeiten gestartet. Es mussten zahlreiche Leitungen verlegt werden, Ausschachtungen für die Gebäude waren nötig und mit dem Einsetzen des Frühlingswetters starteten dann auch die oberirdischen Arbeiten.

Blüte der Innovation

 Der Rietberger Klimapark in der „Blüte der Innovationen“ wird eine landesweit einmalige Angelegenheit sein. Wirklich vergleichbare Anlagen seien Stadt und Gartenschaupark aber auch bundesweit nicht bekannt, betont Kuper und macht gleichzeitig deutlich: „Dieses neue Projekt kann nur in einem größeren Kontext gesehen werden. Wir bauen da nicht einfach einen Spaß- und Informationspark, sondern es geschehen auch seit Jahren an anderen Stellen im Stadtgebiet schon wesentliche Dinge, die unter dem Aspekt des Klimaschutzes zu unseren Prioritäten gehören.“

Millionen investiert

 Die Projektpartner investieren zwischen einer und 1,5 Millionen Euro in den Klimapark, Stadt und Gartenschaupark sind mit rund 150 000 Euro beteiligt. Die Besucher erwartet künftig ein umfangreiches Angebot zum Thema Klimaschutz und Energieeinsparung. Energieberater Martin Brandis wird künftig das Informationscenter mit dem kompletten Serviceangebot der Verbraucherberatung vor Ort betreiben. Hinzu kommt die umfangreiche Kooperation mit der Wissenschaft, und es sind zudem Veranstaltungsprogramme und pädagogisch-didaktische Präsentationen geplant. Ein Klimaspielplatz wird entstehen, der Kindern auf leichte Weise einen ersten Zugang zum den sensiblen Themenbereichen ermöglicht.

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