Lärmschutzwall steht in Flammen
Bild: Eickhoff
Lichterloh brannte am Samstag der Bewuchs des Lärmschutzwalls an der Bokeler Straße/Ecke Rottwiese in Rietberg.
Bild: Eickhoff

Sofort wurden außer dem um 14.43 Uhr alarmierten Löschzug Rietberg auch die Kameraden aus Mastholte hinzugerufen. Ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Wohnhäuser wollten die Einsatzkräfte nämlich unbedingt verhindern. Das gelang ihnen dank des überlegten Vorgehens auch.

Flächenbrand breitet sich schnell aus

Aufgrund der Trockenheit breitete sich der Brand jedoch schnell aus. Gemeinsam wurde von beiden Seiten des Walls ein Löschangriff aufgebaut. So konnte die in Mitleidenschaft gezogene Fläche auf etwa 200 Quadratmeter beschränkt werden. Das Löschwasser wurde aus den Tanks der Einsatzfahrzeuge entnommen, die an der Einmündung Nikolaus-Groß-Straße an einem Hydranten wieder gefüllt wurden.

Die Rottwiese wurde für die Dauer der Löscharbeiten rund eine Stunde voll gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet. Warum der Brand entstanden ist, steht bislang nicht fest.

Straßenabsperrungen missachtet

Während die Feuerwehrleute am Samstag ihre Freizeit opferten, hatten einige Autofahrer nichts Besseres zu tun, als sich über die Straßensperrung zu ärgern.

Die Feuerwehrleute hatten die Rottwiese mit Pylonen abgesperrt, um sicher und ungestört arbeiten zu können. Ein Autofahrer meinte offenbar, er käme mit seinem Wagen doch an der Einsatzstelle vorbei und diskutierte minutenlang mit einem Feuerwehrmann.

Zum Ende des Einsatzes fuhr ein Audifahrer in Richtung Wiedenbrücker Straße an den Einsatzfahrzeugen vorbei. Die Absperrungen dort waren aber noch nicht entfernt, so dass er wenden musste.

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