„LebensArt“ mit Sturm und Regen
Bild: Daub
Mit seinen wetterfesten Holzvögeln kam Manfred Kisse aus Verl (r.) noch glimpflich davon.
Bild: Daub

 

Drei der weißen Pavillons brachen am Samstag zusammen. Ausstellungswaren, darunter wertvolle Hüte, schwammen auf dem Obersee. Die Betroffenen reisten sofort ab. Sonntag blieb das Publikum ebenfalls aus, denn es goss bis zum Schluss des Markts um 18 Uhr.

„LebensArt“-Marktchef Hermann-Josef Scherer (Altenbeken) zur „Glocke“: „Das ist wirklich tragisch. Ich sage zu meinen Leuten immer, beschwert mit 20-Kilo-Gewichten eure Pavillons, sonst fliegen sie davon. Mit einfachen Zeltheringen ist es nicht getan.“

Sturmopfer waren ein Chutneysoßen-Anbieter aus Hannover, ein Händler von Energetik-Art aus Lichtenau und ein Patchworkartikelhersteller aus Rietberg. Manfred Kisse aus Verl, der mit dem Slogan „Mache Holz spielend“ bunt lackierte Vögel aufgebaut hatte, breitete schützend die Arme aus, seine Tierchen blieben im windstilleren Bereich unversehrt. Ralf Kahlenberg aus Greven-Reckenfeld, der Imkereiprodukte offerierte, musste seinem Stand-Nachbarn, einem Weingummihändler, beistehen, dessen Plane wegfliegen wollte. Kahlenberg: „Das Rietberg sooo ungemütlich ist, hätte ich nie gedacht. Dabei ist das Ambiente mit dem See schön.“

2013, versicherte Marktchef Scherer, „kommen wir alle wieder.“

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