Löschzug soll 2019 einziehen können
Bild: Eickhoff
Den offiziellen Startschuss zum Bau des neuen Mastholter Feuerwehrgerätehauses gaben (vorne v. l.) Matthias Setter, Dietmar Holtkemper, Andreas Sunder, Gisbert Schnittker, Günter Poll, Markus Hökenschnieder und Christian Niermann.
Bild: Eickhoff

Nachdem kürzlich erst der an dieser Stelle in Höhe des Ortseingangsschilds angesiedelte Getränkemarkt abgerissen und die Baustelle eingerichtet worden war, konnten Günter Poll als Löschzugführer sowie seine beiden Stellvertreter Christian Niermann und Markus Hökenschnieder zum freudigen Ereignis außer Bürgermeister Andreas Sunder unter anderem auch Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper, Stadtbrandinspektor Matthias Setter und Ortsvorsteher Gisbert Schnittker begrüßen. Zudem waren starke Abordnungen der anderen Rietberger Löschzüge anwesend.

In Rietberg wurde das aktuelle Domizil der Blauröcke vor bereits 22 Jahren eingeweiht, in Neuenkirchen 2012. Letzteres Projekt diente nun auch quasi als Vorlage für das Vorhaben in Mastholte. Zur Lippstädter Straße hin wird ein Sozialtrakt errichtet, 24 Meter breit und 20 Meter tief. Dort soll beispielsweise auch ein großer Seminarraum entstehen. In südlicher Richtung folgt eine mehr als 40 Meter lange Fahrzeughalle mit sieben Stellplätzen. Den 56 ehrenamtlichen Feuerwehrleuten stehen dann nach dem geplanten Fertigstellungstermin im August 2019 mehr als 1600 Quadratmeter zur Verfügung. Damit hätten die Ehrenamtlichen auch endlich wieder genügend Fläche, um ihre Ausrüstung zu warten und zu reparieren. Neben den getrennten Umkleideräumen für Männer und Frauen soll auch die Jugendfeuerwehr in dem neuen Gebäude ausreichend Platz finden.

Die Blauröcke werden von der Lippstädter Straße aus das Gelände ansteuern. Dort stehen 31 Parkplätze zur Verfügung. Durch die rückwärtigen Türen gelangen sie in die Umkleiden und dann weiter vorne in die Halle. Die Einsatzfahrzeuge werden über die Straße Im Hagen ausrücken.

Der Löschzug wurde 1929 gegründet. Das erste Feuerwehrgerätehaus war ebenfalls an der Lippstädter Straße in Höhe der Kirche beheimatet, ehe man 1977 an die Brandstraße 32 umzog. Damals war es beinahe undenkbar, dass einmal Frauen in der Riege mitwirken – heute sind es immerhin schon drei. „Tendenz steigend“, wirbt der Löschzugführer um weitere Verstärkung.

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