Lösung für Haselhorststraße gefunden
Bild: von Stockum

Eine Einigung hat es in der Debatte um Anliegerbeiträge für den Ausbau der Haselhorststraße in Mastholte gegeben.

Bild: von Stockum

Nördlich davon regte sich allerdings Protest. Die Eigentümer von Häusern links im Bild, die dort seit Jahrzehnten auf recht großzügigen und tiefen Grundstücken stehen, wären mit Blick auf die neuen Nachbarn von gegenüber unverhältnismäßig stark zur Kasse gebeten worden. Das Angebot der Stadt, als Kompensationsmaßnahme in den Gärten eine zweite Bauzeile zuzulassen, wurde abgelehnt.

Also entwickelte man im Rathaus eine andere Idee. So werden die nördlichen Anlieger der Haselhorststraße aus der Plangebietsabgrenzung zum Hof Niggemeier herausgenommen. Rechtlich wird der Bereich mit den Bestandsimmobilien als ein im Zusammenhang bebauter Ortsteil definiert. Dies wiederum bedeutet, dass die Eigentümer dieser Häuser bei den Anliegerbeiträgen nicht mehr entsprechend der gesamten Grundstücksgröße zur Kasse gebeten werden, sondern nur noch mit einer satzungsgemäßen Tiefenbegrenzung von 35 Metern.

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