Lust auf Leckeres aus der Giebelstadt
Bild: Wille
Freuen sich darauf, kulinarische Genüsse aus ihrer Region präsentieren zu dürfen: ( v. l.) Ingrid Wedeking, Heinz Dirkwinkel (Firma Paehler), Lisa Wiesbrock (Biohof Mertens-Wiesbrock), Thomas Determeyer (Firma Owi-Ei), Philipp Schmalhorst (Fleischerei Schmalhorst-Westhoff), Michael Möllers (Praktikant Stadt Rietberg), Walter Gieffers (Eos-Rösterei), Peter Milsch (Park-GmbH-Geschäftsführer), Laura Hunke (städtische Tourismus-Abteilung) und Nico Mayer-Wittreck (Räucherfisch).
Bild: Wille

Eines steht fest: Die 13 Aussteller – alles Betriebe aus der Region – können garantieren, dass bei ihren Lebensmitteln ein Genießen ohne Reue kein Problem ist. Selbst geschlachtetes Vieh, Biogemüse aus eigenem Anbau, Brote aus traditioneller Handwerkskunst und feinste Kaffeespezialitäten: Wer sich in den kleinen Pagodenzelten im Parkteil Neuenkirchen durchschlemmt, der weiß, woher das Produkt, das er sich gerade auf der Zunge zergehen lässt, kommt. „Unser Angebot reicht von vegan und vegetarisch bis hin zu Fisch, Fleisch, Eierspezialitäten und Brot“, sagt Park-GmbH-Geschäftsführer Peter Milsch. Ergänzt wird das Angebot mit Kaffee, Spirituosen, Wein und dem „kulturig“-Bier.

Wer gern hinterfragt, woher seine Lebensmittel kommen, der ist sich oft nicht sicher, ob in der Verpackung auch wirklich das drin steckt, was drauf steht. Diese Unsicherheiten will die Stadt Rietberg in Kooperation mit dem Landfrauenservice aus dem Weg räumen. Wer wissen will, wie Obst, Gemüse, Fleisch und Co. vom Erzeuger auf den Teller landen, der sollte die „Lukullische Landpartie“ miterleben. Der nostalgische Bus, bekannt aus der ZDF-Sendung „Land und lecker“, wird mit den Teilnehmern durch das Stadtgebiet tuckern und örtliche Betriebe ansteuern. Dort können die Gäste den Unternehmern auf den Zahn fühlen.  „Transparenz ist gefragt“, betont Ingrid Wedeking vom Landfrauenservice. Sie weiß genau, dass vergangene Lebensmittelskandale die Verbraucher dafür sensibilisiert haben, zu überprüfen, woher ihr Essen kommt.

Im Rahmen des Gourmetmarkts, der von 11 bis 18 Uhr stattfindet, soll die „Lukullische Landpartie“ als Pilotprojekt an den Start gehen. Wenn sich viele Bürger für die Idee begeistern, soll das Angebot dauerhaft Platz im Veranstaltungskalender der Stadt finden. Dann wird auch eine „Hamstertour“ inbegriffen sein. Jeder Teilnehmer bekommt eine Tüte und „hamstert“ sich seine Kostproben in den Betrieben zusammen. Im Anschluss gibt es ein gemütliches Picknick.

Betriebe öffnen ihre Türen

Bei der „Lukullischen Landpartie“ sind fünf Betriebe mit im Boot, die für die Besucher ihre Türen öffnen. Das sind der Biolandhof Mertens-Wiesbrock (Varensell), der Hausschlachtungsbetrieb Schmalhorst-Westhoff (Rietberg), das Hofcafé Johannleweling (Westerwiehe), das Unternehmen Kühlmann (Westerwiehe) und die Owi-Ei-Erzeugergemeinschaft auf dem Hof Determeyer (Westerwiehe). Die Führungen finden am Sonntag, 26. Juli, um 12, 14 und 16 Uhr statt. Es werden pro Tour einige der fünf Betriebe besucht. Immer dabei ist aber das Hofcafé Johannleweling. Die Kosten für die gut eineinhalb Stunden lange Besichtigung betragen zwölf Euro. Hierbei handelt es sich um ein reduziertes Eröffnungsangebot.

Beim Gourmetmarkt präsentieren sich außerdem das Rietberger Weinhaus Korkenzieher, die Bäckerei und Konditorei Reinke, die Druffeler Schaukäserei Hof Buschsieweke, das Räucherstübchen, die Firma Paehler mit ihren Spirituosen, der „kulturig“-Verein, die EOS-Kaffeerösterei, der Landfrauenservice und Feingebäck Schulte.

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