Malteser sind 5000 Stunden im Einsatz
Bild: Daub
Komplett angetreten war die Malteser Gliederun Rietberg zu ihrer ersten Ortsversammlung.
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Fast 5000 Einsatzstunden schlugen zu Buche. Der christliche Dienst am Bedürftigen steht im Mittelpunkt.

24 der 25 „Revolutionäre“, die vor annähernd zwei Jahren durch Austritte aus dem Ortsverein Rietberg des Deutschen Roten Kreuzes von sich reden machten, sind noch dabei, die Stimmungslage ist bestens: Das war  als die Ortsgruppe mit Jens Holeczek an der Spitze im neuen Schulungsheim an der Konrad-Adenauer-Straße 22 komplett antrat, nicht zu übersehen.

Lob von allen Seiten

Holeczek begrüßte einen sehr interessierten Bürgermeister André Kuper und eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr mit ihrem stellvertretenden Stadtbrandmeister Christian Uhr. Außerdem war Dr. Wolf Börries van Lengerich, den Leiter der Diözesangeschäftsstelle Paderborn, die 40 Gliederungen in ihrem Einzugsbereich betreut, zu Gast. Auch der Diözesanchef war voll des Lobes: „Toll, wie Rietberg aufblüht“.

Ein ereignisreiches erstes Jahr

Jens Holeczek und Ulrich Biermann als Leiter „Notfallvorsorge“ legten Tätigkeitsberichte vor, die über Ausbildung und Sanitäts-und Katastrophendiensteinsätze Aufschluss gaben. So leisteten Malteser am 8. Juni bei den Maßnahmen eines ABC-Zugs in Sachen Geflügelgrippe präventive Sanitätsbetreuung. Am 3. Juli wurden sie bei der Fußballfrauen-WM auf den Plan gerufen. 700 Dienst- und Ausbildungsabende wurden 2011 abgehalten. Im August bezogen sie den neuen Standort. Dieser liegt gegenüber einer eigenen Fahrzeughalle, die je einen Rettungs- und Krankenwagen sowie einen Pkw beherbergt.

Seit Oktober 2011 ist es „offiziell“

Am 22. Oktober wurde die Rietberger Maltesergruppe offiziell als 40. Gliederung der Diözese Paderborn registriert. Im ersten Betriebsjahr schlugen 1000 Euro Erträge zu Buche, darunter 5000 Euro aus der lokalen „Thea-und-Franz-Dupré-Stiftung“ und Bußgelder, 6000 Euro Mitgliedsbeiträge, Einnahmen von 5000 Euro aus Lieferungen/Leistungen und aus Aktionsbudgets der Geschäftsstelle. Künftig soll die Öffentlichkeit die Flagge mit dem weißen Kreuz auf rotem Grund bei vielen Anlässen erkennen.

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