Markt verkürzt Wartezeit bis Weihnachten
Bild: Bartels
Zum 31. Mal findet der Adventsmarkt in Rietberg statt. Die Organisatoren (v.l.) Uli Schönebeck, Christa Kneuper, Bernd Hüllmann, Claudia Antony, Bertwald Adrian, Gabi Aufderstroth, Fiorella Pescione, Ralf Roden und Johannes Wiethoff stellten das Programm vor.
Bild: Bartels

Von Mittwoch bis Sonntag, 12. bis 16. Dezember, stimmt der Adventsmarkt im Herzen der Altstadt auf die Weihnachtszeit ein. Von einer „ausgeglichenen Zusammenstellung“ spricht Johannes Wiethoff, Vorsitzender des Vereins „Kulturig“. „Etwa die Hälfte der Stände sind gastronomisch, alle anderen verkaufen Selbstgemachtes.“

Adventslauf wieder bei Regen?

Sportlicher Höhepunkt der Traditionsveranstaltung ist der Adventslauf am Samstagabend. „Vielleicht brechen wir dieses Jahr den Bann und laufen einmal nicht bei strömendem Regen“, hofft Uli Schönebeck. Doch selbst bei schlechtem Wetter dürften sich Zuschauer auf einen imposanten Anblick freuen: „400 Läufer, die nach dem Startschuss loslegen, schinden einfach Eindruck“, meint Schönebeck.

Von Plätzchen bis Glühwein

Unterdessen lockt der Markt mit Weihnachtlichem. Kulinarisch wird von selbstgebackenen Plätzchen über Bratwurst bis hin zum obligatorischen Glühwein einiges geboten. Derjenige, den die heißen Stärkungen nicht genug aufwärmen, kann sich mit selbstgestrickten Schals, Mützen und Pullis sprichwörtlich eindecken. Als Mitbringsel für Zuhause bieten sich etwa Gewürze, Seifen, Öle oder Filzaccessoires an.

Die Kreativ-Handwerker Ralf Roden und Fiorella Pescione bieten selbstgefertigte Dekoration aus Holz an. Mit dabei haben sie herzförmige Schatullen aus afrikanischem Heroka-Holz, die sich individuell gravieren lassen.

Einer der Neuzugänge auf dem Adventsmarkt ist Claudia Antony, die das Geschäft „Käse Heese“ vertreten wird. Außer Suppen, überbackenen Broten und Käsenudeln werden Käsesorten aller Couleur angeboten.

„Black Friday“

Angesichts des Angebots spricht Bernd Hüllmann von der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Rathausstraße von einem „Rietberger Black Friday“. „Rundtouren, die auf dem Markt begonnen werden, führen oftmals in die Innenstadt“, betont Hüllmann. Dort spiele der Einzelhandel seine Stärken gegenüber der Online-Konkurrenz aus: „Ein kurzes Gespräch bei Kaffee oder einem Glühwein bietet kein Internethändler“, sagt Hüllmann. Auch die Weihnachtsbeleuchtung, die die Stadt stimmungsvoll illuminiert, sei ein Pluspunkt gegenüber der Online-Welt.

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