Minimarkt findet viel Beachtung
Bild: Daub
Gut besucht war der "Neuenkirchener Herbst", ein kleiner Bauernmarkt an der Langen Straße.
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 Die Lust zum Verweilen war augenscheinlich – bis gegen Ende der Veranstaltung waren die aufgestellten Stühle und Tische stets besetzt. Ob es sich beim „Neuenkirchener Herbst“ um einen wirklichen Bauernmarkt im Zeichen eines verkaufsoffenen Sonntags handelt, das mag dahin gestellt bleiben. Jedenfalls lockt er die Leute an, und so sah man nicht nur Neuenkirchener, sondern auch Menschen aus der näheren Umgebung, traf Bekannte und Freunde auch aus den Nachbarstädten wie zum Beispiel aus Verl und Rheda-Wiedenbrück.

Bei der Suche nach interessanten Angeboten stachen textile Handarbeiten am Stand von Beate Altehülshorst ins Auge. Da wurde manches schöne Stück, das die Rietbergerin selbst gefertigt hat, genau unter die Lupe genommen und auch gern erworben. Die Betreiber eines Stands, an dem etliche Honigsorten und alles, was mit dem „Bienengold“ zusammenhängt, die Kunden ansprachen, konnte ebenfalls mit ihrem Umsatz zufrieden sein.

Dies galt auch für den Flammkuchenbäcker und für weitere „fliegende Händler“, die herbstliche Gestecke und Blumendekor oder Hausmacherwurst und schmackhafte Brotsorten im Angebot hatten.

Und sichtlich zufrieden war ebenso der Zylinderhutträger Josef Schnatmann, der den neugierigen Nachwuchs um sich versammelte. Als Drehorgelspieler unter einem roten Sonnenschirm im Einsatz, trug er mit seiner Volksmusik zur Gemütlichkeit des Herbstmarkts bei. Schnatmann sammelte Spenden für das Unicef-Kinderhilfswerk.

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