Monika Kuper: „Es geht nur Hand in Hand“
Führungsriege wieder komplett: (v.l.) Konrad Oesselke (Kassierer), Yvonne Holthaus (Schriftführerin), Dr. Jacek Sakowski (stellvertretender Vorsitzender), Monika Kuper (Vorsitzende), Bürgermeister Andreas Sunder und Nimo Grujic (Pressewart) nach der Vorstandswahl während der Jahreshauptversammlung des Komitees zur Pflege der Städtepartnerschaft Rietberg/Glogówek im Rietberger Lind-Hotel.

Während der Jahreshauptversammlung im Lind-Hotel erhielt sie das 100-prozentige Votum der mehr als 50 Mitglieder. „Ich habe mich für die Städtepartnerschaft, für die Menschen und die herzlichen Begegnungen entschieden“, sagte Monika Kuper, die das Komitee seit sechs Jahren führt, nach ihrer Wiederwahl. „Ich mache gerne weiter, hoffe und baue aber auch auf die Unterstützung der Mitglieder und des Vorstands. Es geht nur Hand in Hand.“

Weiterhin in Städtepartnerschaft investieren

Im vergangenen Jahr hatte die Frau des ehemaligen Rietberger Bürgermeisters und jetzigen Landtagsabgeordneten André Kuper vorübergehend mit dem Gedanken gespielt, nicht erneut für den zeit- und kräftezehrenden Vereinsvorsitz zu kandidieren. Doch der letzte Besuch in Glogówek änderte ihre Meinung: „Wir wurden in der Stadt im Fünf-Minuten-Takt von alten Bekannten, Lehrern und Amtsträgern erkannt und freudig angesprochen.“ Ein zweiter Besuch im Altenpflegeheim gab letztlich den Ausschlag. „Die mittellosen alten Menschen haben sich so gefreut, uns wiederzusehen und Tränen vergossen“, berichtete Monika Kuper während der Jahreshauptversammlung. „Das hat mir gezeigt, dass es weiterhin wichtig ist, in die seit 1998 bestehende Städtebeziehung zu investieren.“

Zahlreiche Kontakte geknüpft 

Die Kontakte, die das Komitee unter ihrer Führung in den vergangenen Jahren zu den verschiedenen Einrichtungen in Rietbergs oberschlesischer Partnerstadt geknüpft hat, will Monika Kuper weiter ausbauen. Es bestehen Verbindungen zum dortigen Kindergarten, zum Jugendwerk, zum Altenheim und zur Pfarrjugend.

Augen vor Problemen nicht verschließen

„Seit 2011 haben wir uns verstärkt bemüht, Einblick in den Alltag der Menschen zu bekommen. Dadurch haben wir erkannt, wo unsere Hilfe gefragt ist, und sind aktiv geworden“, erläuterte Monika Kuper und verwies auf die Rietberger Malteser-Gruppe, die in Absprache mit dem Komitee in den vorigen Jahren zwei Hilfstransporte durchgeführt hat.

Malteser-Chef Jens Holeczek berichtete während der Hauptversammlung von den Fahrten: „Wir haben unter anderem Krankenbetten, Matratzen und Rollatoren für das Glogóweker Altenheim transportiert. Dort wurde unsere Hilfe dankbar angenommen.“ Darauf gelte es aufzubauen, sagte Monika Kuper. „Wir wollen nicht nur die Bilderbuchseiten unserer wunderschönen Partnerstadt sehen, sondern alle Facetten des Lebens der Menschen vor Ort.“

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