Neuer Filterkessel für das Freibad
Mit einem Teleskoplader wird der 700 Kilogramm schwere Filterkessel durch die offene Außenwand in das Filterhaus gehoben.

 Während die vier anderen Filter gründlich gesandstrahlt und neu beschichtet werden konnten, hätte sich dieser Aufwand für den fünften nicht mehr gelohnt, erklärt Andreas Remmert vom Zentralen Immobilienmanagement der Stadt Rietberg: „Einen neuen Filter anzuschaffen, das kostet uns auch nicht mehr, als die Instandsetzung des alten.“

Einfach durch die Tür tragen konnten die Arbeiter den Filter aber nicht. Um den drei Meter hohen und etwa zwei Meter breiten Kessel in das Filterhaus zu hieven, musste zunächst eine große Fensterscheibe an der Außenwand entfernt werden. Nun wird das Filtermaterial eingespült und kontrolliert. Auch an den anderen Filtern sind die erforderlichen Schweißarbeiten mittlerweile abgeschlossen sowie die Schauglasarmaturen, Flansche und Filtertrichter montiert und überprüft worden. Die gesamte Sanierungsmaßnahme schlägt mit rund 75.000 Euro zu Buche.

Im Schwimmbad ist das Wasser, das den Winter über zwecks Frostschutz im Becken belassen wurde, inzwischen abgelassen worden, so dass mit der Reinigung und Reparatur der Schwimmbadfolie begonnen werden kann. In dem vier Meter tiefen Schacht wird dann auch der Hauptschieber erneuert, der bereits einige Dutzend Jahre gute Arbeit geleistet hat.

Nachgearbeitet wurden auch die Sanitär- und Duschräume. Um die bestehende Abluftanlage auf eine Zu- und Abluftanlage erweitern zu können, musste das Wellblechdach zum Teil demontiert werden. An manchen Stellen müssen nun noch die Silikonfugen in den Duschen erneuert werden.

Bis Anfang Mai sollten alle Arbeiten soweit erledigt sein, so dass das Schwimmmeisterteam um Kirsten Meier nur noch auf gutes Wetter hoffen muss. Wann genau im Wonnemonat das Rietberger Freibad öffnet, das steht noch nicht fest.

SOCIAL BOOKMARKS