Niemand muss auf Impftermin verzichten
Foto: Stadt Rietberg
Unterstützung beim Termin für die Impfung gegen Corona für Senioren bietet die Stadt Rietberg in Kooperation mit dem DRK an. Das Foto zeigt (v. l.) Wilfried Dörhoff (Leiter der städtischen Abteilung Jugend, Soziales und Wohnen), Jennifer Wilhelmstroop (Leiterin des Sozialen Arbeitskreises beim DRK), Bürgermeister Andreas Sunder und DRK-Vorsitzenden Dieter Nowak.
Foto: Stadt Rietberg

Unbürokratische Hilfe bekommen Senioren gleich in mehrfacher Hinsicht: bei der Vereinbarung eines Termins und/oder wenn sie nicht wissen, von wem sie sich auf dem Weg zum Impfzentrum nach Gütersloh (ehemaliger Naafi-Shop an der Marienfelder Straße) begleiten lassen sollen. Anlaufstelle für den ersten Kontakt ist die städtische Abteilung Jugend, Soziales und Wohnen. Unter Telefon 05244/986306 können Senioren sich melden, wenn sie Unterstützung benötigen. Mitarbeiter der Verwaltung sind dann dabei behilflich, einen Termin im Impfzentrum zu vereinbaren.

Kostenloser Begleitdienst zum Termin

Ebenfalls im Angebot ist ein ehrenamtlich organisierter und kostenloser Begleitdienst zum Termin, der federführend durch das DRK Rietberg organisiert wird. Über die Stadt wird der Kontakt an den Verein weitervermittelt. Dort zeichnet dann Jennifer Wilhelmstroop, Leiterin des Sozialen Arbeitskreises des DRK, dafür verantwortlich, dass ehrenamtliche Helfer und Senioren zusammenfinden.

Bürgermeister Andreas Sunder ist sich zwar sicher, dass viele ältere Menschen in Rietberg Familienangehörige, Nachbarn und Freunde haben, die behilflich sein können, sollte es mit dem Impftermin schwierig werden. Er möchte aber auch gewährleisten, dass niemand auf die Impfung verzichten muss, weil er die Organisation nicht bewältigen kann. „Wir lassen in Rietberg niemanden allein. Es ist für mich selbstverständlich, dass wir unsere Senioren an dieser Stelle unterstützen. Besonders freue ich mich über die unkomplizierte Kooperation mit dem DRK“, betont Sunder.

Vorsitzender Dieter Nowak musste nicht lange überlegen, als die Anfrage des Bürgermeisters kam. „Das ist gar keine Frage, dass wir uns bei dieser tollen Aktion beteiligen. Es ist jetzt wichtig, dass alle älteren Menschen so schnell wie möglich geimpft werden. Das darf nicht daran scheitern, dass jemand keine Hilfe bekommt.“

Tragen von FFP2-Masken ist verpflichtend

Um die Senioren zu schützen, werden nur Einzelfahrten im seniorengerecht ausgestatteten DRK-Bulli stattfinden. Das Fahrzeug verfügt über eine Einstiegshilfe. Das Tragen von FFP2-Masken ist verpflichtend. Das kostenfreie Angebot können alle in Anspruch nehmen, die mit einem Anschreiben darüber informiert worden sind, dass sie einen Impftermin ausmachen können. Die Rufnummer 05244/986306 ist zu den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung erreichbar: montags von 8.30 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 16.30 Uhr, dienstags von 8.30 bis 12.20 Uhr und von 14 bis 17 Uhr, mittwochs von 8.30 bis 12.30 Uhr, donnerstags durchgehend von 8.30 bis 18 Uhr und freitags von 8.30 bis 12 Uhr.

SOCIAL BOOKMARKS