Opel-Fahrer stirbt in Flammen
Bild: Eickhoff

Bei einem Verkehrsunfall in Bokel ist am Samstagnachmittag ein Autofahrer ums Leben gekommen. Der Fahrer des Opel Astra verbrannte in seinem Fahrzeug an der Batenhorster Straße.

Bild: Eickhoff

Nach den ersten Erkenntnissen der Polizei war der Fahrer des Opel Astra auf der Batenhorster Straße gegen 13.45 Uhr aus Richtung Bokel kommend in Richtung Batenhorst unterwegs. Auf gerader Strecke, im Bereich der Hochspannungsleitung zwischen den Einmündungen An der Mühle und Heideweg, geriet der Opel dann offenbar unvermittelt auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal in den entgegenkommenden Lastwagen einer Spedition. Die Limousine wurde zurück geschleudert und ging sofort in Flammen auf.

Fahrer im Wagen eingeklemmt

Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde der ältere Opel im Frontbereich völlig zerstört, der Fahrer eingeklemmt. Als wenige Minuten nach dem ersten Notruf der Rietberger Rettungswagen an der Unfallstelle eintraf, brannte nach Angaben von Stadtbrandinspektor Matthias Setter der Wagen in voller Ausdehnung.

Die 35 Feuerwehrleute der Löschzüge Rietberg und Mastholte löschten den Wagen mit Schaummittel ab, um einen möglichst schnellen Löscherfolg zu erzielen. Alles vergebens: Für den Fahrer, der allein im Fahrzeug saß, gab es keine Rettung mehr. Der aus Rheda-Wiedenbrück herbeigeeilte Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen.

Auto von Polizei sichergestellt

Der LKW-Fahrer (39) aus Ennigerloh (Kreis Warendorf) erlitt einen Schock und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei sperrte die Kreisstraße für die Dauer der Spurensicherung bis in die Abendstunden.

Für weitere Untersuchungen wurde das Wrack des Opels von der Polizei sichergestellt. An der Unfallstelle machte sich auch der Leiter des zuständigen Verkehrskommissariates, Erster Polizeihauptkommissar Udo Linnenbrink, ein Bild des Geschehens. Der entstandene Schaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

SOCIAL BOOKMARKS
Ihr gewähltes Video startet automatisch nach der Werbung.