Ortsvorsteher mit Rennrad verunglückt
Mit dem Rennrad war Orstvorsteher Andreas Sunder unterwegs, als ihn ein Auto erfasste.

 „Wir sind tief geschockt“, sagte Werner Bohnenkamp von der FWG gegenüber der „Glocke“. Sunder liegt seit dem Unfall am vergangenen Donnerstag mit schweren Verletzungen auf der Intensivstation der Klinik Gilead I in Bielefeld-Bethel.

 „Die Ärzte haben ihn in ein künstliches Koma versetzt“, sagte Bohnenkamp, der sich bei Angehörigen laufend nach dem Gesundheitszustand Sunders erkundigt. Der FWG-Vorsitzende habe bei dem Unfall mehrere Knochenbrüche und ein Schädeltrauma erlitten. Hinzu käme eine Beschädigung der Lendenwirbelsäule, an der er bereits operiert worden sei.  Bohnenkamp zeigte sich besorgt, denn „zu allem Überfluss hat Andreas noch eine Lungenentzündung bekommen“.

Andreas Sunder war am Donnerstag um 6.50 Uhr mit seinem Rennrad auf der Südstraße in Kaunitz unterwegs. Als er die Delbrücker Straße überqueren wollte, prallte er mit dem BMW eines 39-Jährigen zusammen, der von Steinhorst Richtung Kaunitz fuhr.

Laut Polizei wurde Sunder bei dem Zusammenstoß lebensgefährlich verletzt und musste am Unfallort intensivmedizinisch versorgt werden. Mit dem Rettungshubschrauber wurde er in die Klinik Gilead nach Bethel gebracht. Sunder trug einen Fahrradhelm, der ihn vermutlich vor schweren Schädelverletzungen bewahrt hat. Der 37-Jährige fährt seit Jahren in seiner Freizeit Rennrad.

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