Pfarrer fühlt sich in Rietberg wohl
Bild: Wille
Hat sich schon gut eingelebt: Pfarrer Sven Hoffmann ist mit seiner Entscheidung, in den Pastoralverbund Rietberg-Süd zu wechseln, sehr zufrieden. Seit dem 28. Juli wohnt er in der Vikarie.
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Zum 1. Juli wechselte Pfarrer Sven Hoffmann offiziell in den Pastoralverbund Rietberg-Süd. Am 28. Juli folgte der Umzug in die Vikarie an der Rügenstraße 4. Auch wenn der 41-Jährige noch nicht allzu lange in der Giebelstadt wohnt, ist er schon jetzt völlig begeistert: „Ich finde es richtig schön hier. Mit der Landesgartenschau 2008 hat die Stadt einfach gewonnen und das merkt man heute noch“, sagt er. Nach zehn Jahren in Verl freue er sich auf etwas Neues, erklärt der Pfarrer. „Ich finde einen Wechsel mal ganz gut“, betont der Geistliche. Als er sah, dass die Stelle im Pastoralverbund Rietberg-Süd ausgeschrieben war, bewarb er sich und hatte Glück.

Land und Leute kennenlernen

Wer in einer Gemeinde Fuß fassen will, muss sich viele Gesichter und Namen merken. Pfarrer Sven Hoffmann nutzte die Gunst der Stunde beim Rietberger Schützenfest, „um Land und Leute kennenzulernen“. Das sei fürs Erste ein netter Einblick gewesen, erklärt er. Außerdem treffe er sich derzeit regelmäßig mit den jungen Messdienern und kümmere sich um die Firmung für das kommende Jahr. Der Terminkalender des Geistlichen ist jetzt schon prall gefüllt. Zwei Trauungen und drei Taufen durfte der neue Pfarrer im Pastoralverbund Rietberg-Süd schon leiten. „Ich glaube es ist gelungen“, sagt er und lacht.

Stadt wird mit dem Rad erkundet

Aber nicht nur die Menschen, auch die Umgebung muss Pfarrer Hoffmann noch kennenlernen, gleichwohl ihm die Giebelstadt nicht ganz fremd ist. „Ich kenne Rietberg schon länger, weil meine Mutter hier früher im Altersheim gelebt hat“, sagt er. Auch Pfarrer Andreas Zander und Gemeindereferent Ralf Langenscheid kenne er schon viele Jahre. „Die Stadt erkunde ich momentan mit dem Fahrrad“, erklärt er. Besonders den Wall um die Emskommune findet er für Spaziergänge ideal. „Wo hat man das schon noch“, sagt er begeistert.

Pfarrer Hoffmann will länger bleiben

Pfarrer Sven Hoffmann fühlt sich in seinem neuen Wirkungsbereich jetzt schon pudelwohl. „Ich habe nicht vor, im nächsten Jahr wieder auszuziehen. Ich kann mir das hier schon für länger vorstellen“, betont er. Jetzt freut er sich auf Gespräche mit den Gemeindemitgliedern und kann es kaum erwarten, alle näher kennen zu lernen.

2001 zum Priester geweiht

Pfarrer Sven Hoffmann ist in Detmold geboren und in Paderborn aufgewachsen. 1994 machte der heute 41-Jährige sein Abitur am Reismann-Gymnasium in Paderborn. In Wien und Paderborn absolvierte er sein Theologiestudium. Im Jahr 2000 wurde Sven Hoffmann in Neheim zum Diakon und am 2. Juni 2001 schließlich in Paderborn zum Priester geweiht. Von 2001 bis 2005 arbeitete er als Vikar in der Katholischen Kirche St. Blasius im sauerländischen Balve, ehe er im Oktober 2005 nach Verl kam. Auch wenn ihm die Menschen dort ans Herz gewachsen seien, freue er sich auf neue Herausforderungen im Pastoralverbund Rietberg-Süd.

Abschied nehmen von Gosmann und Adolfs

Während Pfarrer Sven Hoffmann sich einlebt, heißt es gleichzeitig auch Abschied nehmen. Vikar Carsten Adolfs und Pastor Stefan Gosmann werden den Pastoralverbund Rietberg-Süd verlassen. Beide waren dort fünf Jahre lang als Seelsorger tätig. Vikar Adolfs wird am Sonntag, 30. August, in Rietberg die Heilige Messe um 11 Uhr mit den Gemeindemitgliedern feiern. Danach wird er verabschiedet. Pastor Gosmann wechselt zum 1. September in den Pastoralverbund Rüthen. Ein Umzugstermin steht aufgrund seiner Knieverletzung nicht fest. Verabschiedet wird er am Sonntag, 6. September, in der Messe um 9.30 Uhr. Danach ist ein Empfang an der „Jakobsleiter“.

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