Polizei folgt Spuren der Vermissten
Bild: Eickhoff
Die Polizei fragt, wer die vermisste Marion Landwehr-Konrad nach dem 18. Dezember 2012 gesehen hat. Auch erhoffen sich die Ermittler Angaben zu dem Mercedes des Verdächtigen.
Bild: Eickhoff

Sie soll dort einen Kuchen vorbeigebracht  und sich gegen 11.30 Uhr mit unbekanntem Ziel verabschiedet haben. 

Polizeihauptkommissar Markus Mertens, Leiter der Mordkommission „Raps“ sagte am Dienstag bei einer Pressekonferenz: Es ist möglich, dass die vermisste Marion Landwehr-Konrad tatsächlich noch lebt. Wir ermitteln selbstverständlich in alle Richtungen."

Wie berichtet, wird die 63-Jährige Frau aus Rietberg-Westerwiehe seit Dezember vermisst. Polizei und Staatsanwalt Veit Walter gaben am Dienstagnachmittag erste Ermittlungsergebnisse bekannt. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Ehemann (67) seine Frau in dem gemeinsamen Haus umgebracht hat. Bei der Durchsuchung des Hauses hätten Leichenspürhunde angeschlagen, auch Blutspuren wurden gefunden.

Momentan untersuche das Landeskriminalamt NRW, ob es sich bei den Spuren tatsächlich um menschliches Blut handelt und ob es der vermissten durch eine DNA-Analyse zuzuordnen ist. Die Ermittler hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung. Sie fragen, wann und wo die 63-Jährige zuletzt gesehen wurde. Auch erhoffen sie sich, dass jemand den Verdächtigen in seinem Auto, ein dunkelgrauer Mercedes älteren Baujahrs, gesehen hat.

Hinweise nimmt die Polizei unter 05241/8690 entgegen.

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