Premiere übertrifft alle Erwartungen
Bild: Inderlied
Freunde von frischen Champignons und gegrillter Blutwurst wurden bei (v. l.) Wolfgang Wiesbrock und Johannes Hemkentokrax glücklich. Der Dreikönigsmarkt in Varensell war am Wochenende gut besucht.
Bild: Inderlied

Unter dem Weihnachtsbaum auf dem Kirchplatz freuten sich die Organisatoren des Maibaumteams über die gelungene Premiere des kleinen Dorffests. Manfred Habig schüttelte nur ungläubig mit dem Kopf. „Wir haben schon damit gerechnet, dass einige Menschen kommen werden. Aber so viele?“, sagte der Vorsitzende der Sankt-Benediktus-Schützenbruderschaft Varensell und deutete in die Runde. Dort auf dem Platz vor der Marienkirche standen schon am Samstagabend die Besucher dicht gedrängt, genossen die kulinarischen Köstlichkeiten und waren in Gespräche vertieft.

„Es ist eine der ersten Gelegenheiten, um sich untereinander ein frohes neues Jahr zu wünschen“, freute sich Habig über das gesellige Beisammensein. „So etwas zeichnet für mich unsere Dorfgemeinschaft aus.“ Frei nach dem Motto „Jeder kann etwas“ hatten die Organisatoren des Schützenvereins, der Katholischen Frauengemeinschaft (KFD) und den Jungschützen dem Kirchplatz ein neues Gesicht gegeben. Fackeln wiesen den Weg, vier Marktstände sowie ein Imbissstand versorgten die Besucher mit allerlei Leckereien. In der Mitte konnten die Varenseller unter den wärmenden Heizpilzen miteinander plaudern.

„Ich finde es sehr schön, dass ein solch starkes Engagement besteht“, genoss Peter Westerbarkei von der Varenseller Männergemeinschaft die Atmosphäre. Da auch Pastor Guido Schulte nicht nur ohne Zögern den Kirchplatz freigegeben hatte, sondern auch seine himmlischen Kontakte für die gute Witterung spielen ließ, zog der Dreikönigsmarkt die Besucher wie ein Magnet an.

Die Organisatoren hatten für das leibliche Wohl gesorgt. Die KFD verkaufte am Samstagabend herzhafte Leberwurst- und Schmalzbrote, am Sonntag gab es leckere Waffeln. „Wenn es im Dorf etwas Gutes gibt, dann müssen wir uns auch einsetzen“, erklärte Ulla Helmert. Frische Champignons und Blutwurst vom Grill gab es am Stand von Frank Geller und Bruno Altehülshorst, während der Glühweinstand förmlich belagert wurde.

„Es muss gar nicht größer sein“, zog Manfred Habig zufrieden eine Bilanz. Schließlich wird der Erlös für einen sozialem Zweck im Dorf gespendet. „Allein das Zusammenstehen erzeugt eine Art von Gemütlichkeit.“

SOCIAL BOOKMARKS