Rietberger Seeleuchten auch im Jahr 2020
Bild: Heukamp
Eine positive Bilanz ziehen Stadtverwaltung und Gartenschaupark-GmbH nach neun Abenden Seeleuchten. Allein im eintrittspflichtigen Bereich rund um Ober- und Untersee waren während der zweiten Auflage der Veranstaltung 15 000 Besucher unterwegs.
Bild: Heukamp

Bei der Premiere im vergangenen Jahr waren es noch tausend zahlende Gäste weniger gewesen. Damit konnten die Besucherzahlen beim Seeleuchten bei der nun zu Ende gegangenen zweiten Auflage leicht gesteigert werden. Hinzu kommen die Innenstadt-Bummler, die die Illuminationen im historischen Ortskern, im Klostergarten sowie in Kühlmanns Drostengarten bewundert haben. Sie wurden nicht separat erfasst, weil der Eintritt zu diesen Installationen wie im vergangenen Jahr kostenfrei war.

Stadtkern profitiert

„Gerade der Rietberger Stadtkern hat von unserem erweiterten Konzept profitiert“, resümierte Peter Milsch, Geschäftsführer der Gartenschaupark-GmbH. Die Rückmeldungen der Händler und Gastronomen in der Innenstadt seien durchweg positiv gewesen.

Das Seeleuchten scheint sich zu einer festen Größe im Rietberger Veranstaltungskalender zu mausern. Auch im kommenden Jahr soll das Lichtspektakel stattfinden. Peter Milsch: „2020 werden wir wieder ein Seeleuchten planen, dann unter dem Dach der noch zu gründenden Rietberger Stadtmarketing-GmbH.“

Bei Trafo-Ausfall schnell reagiert

Kurz vor dem Ende der aktuellen Ausgabe mussten die Organisatoren noch einmal Nerven beweisen: Am Samstag war am Untersee im Gartenschaupark ein Trafo ausgefallen, der für das Feuerspeien des Seeungeheuers Mary unerlässlich ist. Das Gerät konnte jedoch zeitnah wieder in Gang gebracht werden, so dass die Seeungeheuer-Installation bei Einbruch der Dunkelheit planmäßig funktionierte.

Verregnetes Finale

Pech hatten die Macher des Rietberger Seeleuchtens am Sonntagabend: Das Finale fiel wegen Dauerregens im wahrsten Wortsinn ins Wasser. Angesichts des ungemütlichen Wetters blieben viele potenzielle Besucher des Lichterfests lieber zu Hause. Aber es gab zum Glück auch andere Tage: Insbesondere am Eröffnungswochenende, aber auch an anderen Abenden zeigte sich das Herbstwetter von seiner freundlichen Seite und lockte viele Besucher in Park und Stadt.

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