Rietberger bekommen „Kulturig“-Bier
Bild: Wille
Einen bernsteinfarbenen Gerstensaft, das neue „Kulturig“- Bier präsentieren (v. l.) Volker Pappert („Kulturig“-Chef) und Hans Helmut Gans (Vertrieb Brauerei Hohenfelde).
Bild: Wille

„Wir lieben das Essen und Trinken“, sagt „Kulturig“-Chef Volker Pappert. Und was würde da näher liegen, als ein Genussprodukt unter eigenem Namen zu entwickeln? „Irgendwann war die Stunde gekommen, wo wir darüber nachgedacht haben, ein Bier brauen zu lassen“, erklärt er. Damit ein echt kultiges alkoholhaltiges Getränk entstehen konnte, hat sich der Verein Rat vom Fachmann geholt. Da „Kulturig“ ohnehin schon seit 2008 mit der Brauerei Hohenfelde aus Langenberg zusammenarbeitet, fiel die Wahl des Geschäftspartners nicht schwer.

 „Einfach nur ein vorhandenes Produkt zu nehmen und ein eigenes Etikett draufzukleben, war uns zu wenig“, betont Volker Pappert. Etwas Originelles musste her. „Jetzt wird’s noch kultiger“, heißt es auf dem Werbeplakat. Wie lecker der bernsteinfarbene mit Röstmalz verfeinerte Gerstensaft ist, können Biertrinker am Samstag, 15. November, testen. Dann findet in der Rietberger Cultura das Rockfestival statt. Der Verein hofft, dass etliche der 0,33-Liter-Flaschen an diesem Abend über die Theke gehen. Auch im Gartenschaupark soll das Bier verkauft werden. Im Getränkehandel Großegesse in Rietberg bekommen „Kulturig“-Fans das Getränk in roten 20-er Kisten für 14 Euro. „Wenn Anfragen von anderen Interessenten kommen, wird man nicht verschlossen sein“, kündigt Hans Helmut Gans, zuständig für den Vertrieb bei der Brauerei Hohenfelde, an. Den Preis hält Gans für angemessen. „Da steht ein toller Verein dahinter. Da muss man das Bier nicht verramschen.“

Ein guter Geschmack ist ja gut und schön. Aber das „kulturig“- Bier soll auch optisch ein echter Hingucker sein und zu der Cultura passen. Mehrere Etikett-Entwürfe hat der Verein erstellt. Mal blitzte das historische Rathaus hervor, mal war es ein Trompetenspieler oder mehrere Musiker. Alles selbstverständlich immer auf einem „Kulturig“-typischen grünen Etikett. Entschieden hat man sich schließlich für die Variante, bei der mehrere Musiker mit Instrumenten zu sehen sind.

Fünf Paletten, das entspricht 35 Hektoliter, haben die Brauereiangestellten am Mittwoch in Langenberg in Flaschen abgefüllt. Jetzt wartet das Bernstein-Getränk auf seine Verkoster.

SOCIAL BOOKMARKS