Rietbergs Narren feiern ausgelassen
Bild: Sudbrock
Immer vorneweg: Die Prinzengarde der Grafschaftler Karnevalsgesellschaft mischte beim Rosenmontagsumzug in Rietberg kräftig mit.
Bild: Sudbrock

Vor allem lokale Themen bestimmten den Umzug. Den Kauf der Gaststätte Blomberg durch die Stadt Rietberg nahmen die Narren beispielsweise genüsslich aufs Korn. Und sie präsentierten auch schon erste Ideen für die künftige Nutzung der Immobilie an der Rathausstraße.

Steht in Neuenkirchen jemand auf der Leitung?

Der Klimapark vor dem Aus? Das wollten die Narren nicht unkommentiert lassen. Sie bauten kurzerhand das markante Sonnenhaus nach und zogen es mit vereinten Kräften durch die Gassen der Altstadt.

Kein Anschluss in Neuenkirchen? Dass der Stadtteil in Sachen Glasfaser-Internet ins Hintertreffen geraten könnte, griffen die Jecken ebenfalls auf. Angesichts umfangreicher Werbemaßnahmen im Wapeldorf fragten die Karnevalisten etwas ungläubig: „Steht da etwa jemand auf der Leitung?“

Kein Prinz? Mastholte hilft!

Der Rietberger Karnevalsprinz ist ein waschechter Mastholter. Trotzdem - oder vielleicht gerade deshalb - macht Michael Sellemerten an der Seite seiner Prinzessin Karin Lummer einen klasse Job. Darin waren sich die Jecken einig. Und sie stellten in Anlehnung an den jährlichen Spendenmarkt vorm Hotel Adelmann kess fest: „Kein Prinz in Sicht? Kein Problem - Mastholte hilft“.

Kostümklassiker dürfen nicht fehlen

Aber auch die Kostümklassiker durften beim Umzug nicht fehlen: Clowns, Piraten, Vogelscheuchen und Indianer bevölkerten am Rosenmontag zuhauf die Rietberger Innenstadt.

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