Sanierung wird zum teuren Unterfangen
Archivbild: Tiemann
Das Bürgerhaus in Druffel braucht eine neue Heizungsanlage. Auch Fenster, Türen und Dachboden sind in die Jahre gekommen. Die Sanierung soll in mehreren Bauabschnitten erfolgen, da sie sonst zu viel Geld auf einmal verschlingt.
Archivbild: Tiemann

Die Lösung aus der Misere: Die Gesamtsanierungsmaßnahme soll in drei Bauabschnitte aufgeteilt werden, um den städtischen Geldbeutel zu schonen. Im ersten Bauabschnitt, der mit 55 000 Euro zu Buche schlägt, sollen dann die Ölkessel demontiert sowie die Öltanks ebenfalls demontiert und stillgelegt werden. Beide Heizungsverteilungen werden dann zusammengefasst, hydraulisch abgeglichen und anschließend in einen Gasbrennwertkessel eingebaut. Die zweite Maßnahme, die Installation einer Gasabsorptionswärmepumpe und die Erneuerung der Regelungsanlage, würde dann erst im kommenden Jahr realisiert. Dieser zweite Bauabschnitt kostet 70 000 Euro. Im dritten und letzten Sanierungsschritt müssen alle Fenster und Türen, die Sanierung des Balkons und das Aufbringen einer Wärmedämmung auf dem Dachboden des Wohnhauses in Angriff genommen werden. Diese Maßnahme kostet 78 000 Euro.

Von dem Vorschlag, die Sanierung des Druffeler Bürgerhauses in drei Bauabschnitten anzugehen, waren die Mitglieder des Bau-, Planungs-, und Verkehrsausschusses aber nicht so überzeugt. Josef Beermann (FWG) schlug vor, die ersten beiden Maßnahmen zusammenzufassen. Bürgermeister Andreas Sunder machte aber klar: „Wenn wir zwei Maßnahmen auf einmal angehen, übersteigen wir unsere Mittel.“

Dennoch stimmten auch alle anderen Fraktionen dafür, die ersten beiden Bauabschnitte in ein Paket zu schnüren und sie zusammen auszuschreiben, um Kosten zu sparen. Nun muss der Haupt- und Finanzausschuss darüber entscheiden, ob die überplanmäßige Ausgabe genehmigt wird.

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