Sattes Grün für die Rot-Weißen
Bild: Inderlied
Von der Qualität des Rasens an der Brandstraße in Mastholte überzeugten sich Martin Niermann, Abteilungsleiter von Rot-Weiß Mastholte, Spieler Andre Schledde, Christian Tanger, Vereinsvorsitzender Dietmar Wieck, Bürgermeister Andreas Sunder und Gerd Herbort (v. l.). Der Platz ist modernisiert worden und verfügt nun über eine Bewässerungsanlage.
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In knapp fünf Monaten hatten beteiligte Firmen, die Stadt Rietberg sowie ehrenamtliche Helfer des Sportvereins den Rasenplatz an der Brandstraße renoviert und eingesät. „Unsere neue Anlage mit einer modernen Bewässerungsanlage macht uns stolz. Der Platz ist in einem Top-Zustand“, äußerte sich Pressesprecher Jürgen Schlepphorst während der offiziellen Übergabe.

Löcher im Boden verschwunden

Längst überfällig waren die Arbeiten an der 60 Jahre Rasenfläche, die in der Vergangenheit besonders im Winter immer wieder zu Problemen und Spielausfälle geführt hatte. Das neue Geläuf präsentiert sich in einem satten Grün, wie Besucher bereits nach wenigen Augenblicken feststellten. Endlich sind auch die vielen Löcher im Boden verschwunden, die viele Bälle verspringen ließen und sogar eine Gesundheitsgefahr für die Spieler darstellten. „Es ist klasse, dass die alten Platzverhältnisse passé sind“, freute sich der Vereinsvorsitzende Dietmar Wieck.

Wurzeln wuchsen ins Spielfeld

Nach Angaben des Vereins wurde für die gesamte Modernisierung der Anlage an der Brandstraße in Mastholte ein mittlerer fünfstelliger Betrag fällig. Der Eigenanteil in Höhe von 40 Prozent wurde komplett durch Spenden gedeckt. Völlig problemlos verlief der Neubau allerdings nicht. Als vorbereitende Maßnahmen mussten im Winter 19 Bäume am angrenzenden Tennisplatz gefällt werden, deren Wurzeln bis in das Spielfeld hineinwuchsen. Im Mai wurde die alte Grasnarbe abgetragen und anschließend eine computergesteuerte Bewässerungsanlage mit 14 Beregnern installiert. Trotzdem war der heiße und trockene Sommer nicht förderlich für die 8500 Quadratmeter große Rasenfläche: Die Bauzeit verzögerte sich um 14 Tage.

Gelungene Premiere

Der Aufwand hat sich aber gelohnt. „Die Beregnungsanlage hilft enorm, den Zustand auf hohem Niveau zu halten“, erklärte Wieck, der sich vor dem Anpfiff des ersten Meisterschaftsspiels auf dem neuen Geläuf zusammen mit Abteilungsleiter Martin Niermann, Spieler André Schledde, Christian Tanger, Bürgermeister Andreas Sunder und Gerd Herbort von der Qualität des Rasens überzeugte: „Hoffentlich kann er zum baldigen Wiederaufstieg beitragen.“ Die Premiere ist auf jeden Fall gelungen: Die Rot-Weißen gewannen ihr Fußballspiel 4:1 und kletterten in der Tabelle auf Platz sieben.

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