Schon elf Mitglieder hinzugewonnen 
Bild: Daub
Ehrung beim Sozialverband Neuenkirchen: (v. l.) stellvertretender Kreisvorsitzender Werner Laukemper, Vereinswirt und Kassenprüfer Konrad Hesse sowie die Varenseller Ortsvorsteherin Anneliese Sunder-Döinghaus, Ellen Diekhöner, Bernhard Laukemper und Ruth Niederlüke.
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 Im Mittelpunkt stand die Ehrung des Gastwirts Konrad Hesse, der als Kassenprüfer tätig ist und bereits zehn pflichterfüllte Jahre nachweisen kann. Hesse, der sich die Arbeit mit Heinrich Dreisewert und Bruno Gödde teilt, wurde mit Urkunde, Jubiläumsabzeichen und Blumen von Werner Laukemper und Ruth Niederlüke, zweite Schriftführerin im Kreisverband, ausgezeichnet.

Der Ortsverband Neuenkirchen, aus dem 1947 gegründeten Reichsbund hervorgegangen, vereinigt heute 130 Mitglieder. Bereits im ersten Quartal 2011 seien elf neue Mitglieder aufgenommen worden, gab Ortsvorsitzender Bernhard Laukemper bekannt. Sein Namensvetter Werner Laukemper führt auch den Ortsverband Mastholte, der mit 600 Mitgliedern die größte lokale Organisation innerhalb des SOVD-Kreisverbands (knapp 3500 Mitglieder) ist.

Altersdurchschnitt 60 Jahre

„Wir wachsen immer weiter“, versicherten die beiden Laukempers. Damit zeige sich auch am Beispiel Neuenkirchen, dass der Sozialverband „kompetent die Interessen von Rentnern, Patienten und gesetzlich Krankenversicherten, aber auch von pflegebedürftigen und behinderten Menschen abdeckt, indem er sich für deren Rechte einsetzt.“ Der Altersdurchschnitt beträgt im Neuenkirchener Ortsverband 60 Jahre.

Im vergangenen Jahr wurden in die Vereinskasse Spenden von Privatleuten und Firmen in Höhe von 400 Euro eingezahlt, ein Ergebnis, über das sich der Vorstand freut. „Das beweist die Wertschätzung, die man dem SOVD entgegenbringt“, meinte Bernhard Laukemper. Im Stadtgebiet florieren auch die Ortsverbände Bokel und Rietberg.

Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen

Nach einem kurzen Jahresrückblick von zweiter Schriftführerin Anja Vossebein schenkte die Versammlung der Rietberger Rechtsanwältin und Notarin Gertrud Wiethoff die volle Aufmerksamkeit. Die Juristin klärte über „Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen“ auf. Bevollmächtigt sollten keinesfalls Personen werden, die „das eigene Leben zu strukturieren nicht in der Lage oder ständig in Geldnot sind“, warnte die Fachfrau. „Da muss man sich bei klarem Verstand jemanden aussuchen, auf den man sich verlassen kann.“

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