Schützen haben „großen Apfel“ im Visier
Flagge zeigen die Mastholter Schützen, die im September 2021 an der Steuben-Parade in New York teilnehmen wollen. Auf dieses Ereignis freuen sich (v.l.) Benjamin Hölscher, Markus Schnitker, Jürgen Sandmeier und Christoph Ahrens. Bild: Ebel
Flagge zeigen die Mastholter Schützen, die im September 2021 an der Steuben-Parade in New York teilnehmen wollen. Auf dieses Ereignis freuen sich (v.l.) Benjamin Hölscher, Markus Schnitker, Jürgen Sandmeier und Christoph Ahrens. Bild: Ebel

Für die St.-Jakobus-Schützen stellt der alljährliche Marsch durch den Mastholter Ortskern – zusammen mit dem Vogelschießen – den Höhepunkt der Saison dar. 2021 dürfte das etwas anders aussehen: Die Schützen wollen der 64. Steuben-Parade in New York City beiwohnen.

Parade endet am Central-Park

„Auf Youtube haben wir uns Videos der vergangenen Veranstaltungen angeschaut. Demnächst werden wir ein Teil davon sein“, blickt Schützenmitglied Jürgen Sandmeier erwartungsfroh nach vorn. Was seine Kameraden auf den Videos sahen, kann man wie folgt beschreiben: ein fröhlicher Tross inmitten der Häuserschluchten von Manhattan. Vereine aus Deutschland sowie amerikanische Vereinigungen deutschen Ursprungs marschieren gemeinsam. Ziel ist der Central-Park, wo ein riesiges Oktoberfest steigt.

Klischee pur, mag man meinen: Die Mastholter Schützen stört das aber nicht. „Das wird ein tolles Gefühl, mit unseren Kameraden durch diese atemberaubende Stadt zu ziehen“, ist Christoph Ahrens überzeugt. Bevor dieses Vorhaben jedoch Realität werden kann, bedarf es einer guten Planung. Die Grünröcke wollen für diese Reise so viele Mitglieder wie möglich begeistern. Deshalb veranstalten sie am Donnerstag, 27. Februar, ab 19.30 Uhr im Saal der Gaststätte Sittinger einen Infoabend.

Im Anschluss vielleicht weiter nach Las Vegas

„Der Ausflug wird fünf Tage dauern. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine Anschlussreise zu buchen - unter anderem nach Las Vegas“, erklärt Ahrens. Die Tour in die Staaten, die Flug, Unterkunft und Transport beinhaltet, soll erschwinglicher als andere Reisen dieser Art ausfallen, versichert Jürgen Sandmeier. Teilnehmen können Jakobusschützen und ihre Familienangehörigen. Organisiert wird der Trip von einem Reiseunternehmen aus Fulda.

Wer wird erster König am Big Apple?

Mit dem Marsch durch Manhattan erhält das Amt des Schützenkönigs übrigens noch einmal eine besondere Wertigkeit – getreu dem Motto: „Wer den Vogel herunterholt, wird der erst König am ,Big Apple’“.

SOCIAL BOOKMARKS