Sechs Schwer- und zwei Leichtverletzte
Bild: Eickhoff
In den Gegenverkehr geschoben wurde dieser Citröen von dem Mercedes im Hintergrund. Die Einsatzkräfte eilten mit einem Großaufgebot zur Unfallstelle.
Bild: Eickhoff

Der Citröen prallte dann noch mit einem entgegenkommenden Golf zusammen. Die fünf Insassen des Citröen sowie der Fahrer des Mercedes wurden bei dem Unfall schwer verletzt, eine auf der Rückbank sitzende Frau so massiv, dass sie mit dem Rettungshubschrauber Christoph 13 in das Bielefelder Klinikum Mitte geflogen werden musste.

Wie die Polizeibeamten an der Unfallstelle mitteilten, war der mit fünf Personen besetzte Citröen auf der Rietberger Straße in Richtung Ortskern Mastholte unterwegs, als die 25-jährige Fahrerin links abbiegen wollte. Die polnische Staatsbürgerin, die wie ihre Mitreisenden in Gütersloh wohnt, hatte offenbar vor, dem entgegenkommenden Golf die Vorfahrt zu gewähren. Als der von hinten herannahende Mercedesfahrer die Situation erkannte, leitete er zwar noch eine Vollbremsung ein, krachte aber dennoch mit hoher Geschwindigkeit auf den C 3. Dieser wurde in den Gegenverkehr geschoben und stieß mit dem Golf zusammen. Der Mercedes kippte auf die Seite.

Nach den ersten Notrufen wurden zunächst die beiden Rietberger Rettungswagen an den Unglücksort entsandt. Aufgrund der ersten Rückmeldung löste man zudem den Massenanfall von bis zu zehn Verletzten (ManV) aus. Zwei Notärzte (Rheda-Wiedenbrück und Delbrück) sowie fünf weitere Rettungswagen – teilweise aus den angrenzenden Kreisen Soest und Paderborn – eilten daraufhin ebenfalls an die Unfallstelle. Ferner rückte der Löschzug Mastholte mit etwa zwei Dutzend Einsatzkräften aus, um den Rettungsdienst zu unterstützen und auslaufende Betriebsstoffe abzustreuen. Vor Ort machte sich Kreisbrandmeister Dietmar Holtkemper ein Bild des Geschehens.

Um die schwerverletzte Frau möglichst schonend in eine geeignete Klinik transportieren zu können, forderten die Helfer zuletzt einen Rettungshubschrauber an. Zwei weitere Patienten wurden vom Leitenden Notarzt Dr. Thomas Grau der Kategorie Rot (akute, vitale Bedrohung, dringende Behandlung) zugeordnet. Die weiteren Verletzten lieferten die Sanitäter in Krankenhäuser in Bielefeld, Gütersloh und Lippstadt ein. Die Rietberger Straße wurde voll gesperrt.

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