Sinnesgarten im Lebenswerk eröffnet
Bild: Vredenburg
Ein Sinnesgarten für die Bewohner ist am Lebenswerk Mastholte eröffnet worden.
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Im Rahmen eines Sommerfestes ist der Garten jetzt eröffnet worden. „Da wir den Namen ‚Daheim‘ als Zuhause interpretieren, war es uns ein Anliegen, auch das Umfeld der Einrichtung so zu gestalten, dass sich der Mensch wohlfühlt. Die Außenanlage hat 125 000 Euro gekostet – das ist nicht zu viel“, sagte Erich Tarrach, stellvertretender Vorsitzendes Vereins Daheim (Betreiber des Hauses) in seinem Grußwort. Zu dieser Summe habe die Franz und Thea Dupré-Stiftung etwa 40 000 Euro beigesteuert, „Daheim“ habe 85 000 Euro übernommen, „weil es uns wichtig ist, dieses Modell in andere Gemeinden zu übertragen“.

Nach einem Rundgang durch „diese herrliche Anlage mit Blumen, Obstbäumen und Gemüse, Kräutergarten, Hühnerstall und Vogelvoliere“ zeigte sich Bürgermeisterstellvertreter Detlev Hanemann sichtlich beeindruckt. Sein besonderer Dank galt dem Vorstand der Lebenswerk gGmbH: „Sie vermitteln mit Ihrem Engagement sehr überzeugend die Einstellung, mit älteren Menschen so umzugehen, wie man es sich selbst im Alter wünscht.“ Unter Mitwirkung der Mastholter Schießgruppe, die auf Initiative von Heinz Gassei 2700 Euro gespendet und selbst tatkräftig mit Hand angelegt hat, wurden in dem Sinnesgarten Vogelvolieren und Ställe für 31 Ziervögel, fünf Wachteln, fünf Hühner und einen Hahn – aus der Zucht des örtlichen Rassegeflügelzuchtvereins – errichtet.

 „Die neuen gefiederten Bewohner ergänzen die Liste der bereits heimischen Tiere wie Hase, Fasan, Eichhörnchen, Pferd, Kiebitz und Reh in direkter Nachbarschaft“, freute sich Hans Josef Ahrens, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Lebenswerk gGmbH.

Darüber hinaus hätten Spenden Mastholter Handwerker es ermöglicht, insgesamt zehn Bänke in dem Garten aufzustellen, „sodass niemand mehr als 20 Meter laufen muss, bevor er sich setzen kann“. Wie Ahrens auflistete, wurde das von der Kirchengemeinde gepachtete Grundstück mit 300 Kubikmeter Boden aufgefüllt, es wurden 127 laufende Meter Zaun verbaut, 280 Quadratmeter Wege gepflastert und 1051 Stauden, Sträucher und Bäume verpflanzt. Zwecks gegenseitiger Besuche sei mit dem benachbarten Kindergarten ein Törchen als direkte Anbindung an das Hühnerhaus und den Garten vereinbart worden.

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