Sparkasse bleibt in Region verwurzelt
Blicken zuversichtlich auf den Zusammenschluss der Kreditinstitute: die beiden Verwaltungsratsvorsitzenden Markus Kottmann (Sparkasse Gütersloh, l.), und Andreas Sunder (Sparkasse Rietberg).

Am Dienstagabend gab vorab der Verwaltungsrat des heimischen Geldinstituts grünes Licht für die neue Sparkasse Gütersloh-Rietberg. Bereits am Nachmittag hatte Verwaltungsratsvorsitzender Andreas Sunder im Gespräch mit der „Glocke“ Aufbruchstimmung verbreitet. „Wir haben aus einer starken Position heraus den Fusionsprozess eingeleitet und wir werden aus ihm noch stärker hervorgehen“, erklärte Sunder. Davon würden auch die Kunden profitieren. Für sie könne das neue Kreditinstitut einen größeren Nutzen generieren, als es der eigenständigen Sparkasse Rietberg alleine möglich sei und in Zukunft gewesen wäre.

Die starke Identifikation mit der Heimat soll laut Sunder auch nach dem Zusammenschluss der beiden Häuser prägendes Merkmal der Bank bleiben. „Die Sparkasse bleibt auch nach dem 1. Januar 2017 regional verwurzelt“, stellte er heraus. Das betreffe ebenfalls das Sponsoring örtlicher Vereine und Einrichtungen sowie die Zuwendungen für bürgerschaftliches Engagement. „Die Zuschüsse werden in einem ähnlichen Umfang wie bislang erfolgen“, sagte der Verwaltungsratchef.

Nicht minder positiv gestimmt sieht Heinz Hüning der Ehe der beiden Geldhäuser entgegen. Man habe in den vergangenen Wochen „sehr gute und vertrauensvolle Gespräche“ mit den Gütersloher Kollegen geführt, informierte der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Rietberg und gab sich überzeugt: „Wir haben dort den idealen Partner gefunden.“ Er selbst werde den Fusionsprozess weiterhin aktiv mitgestalten. Seine Aufgabe sehe er dabei vorwiegend darin, Kunden wie Mitarbeitern das neue Haus näherzubringen.

Dem Vorstand der Sparkasse Gütersloh-Rietberg wird Hüning bis Ende September 2017 angehören. Danach scheidet er auf eigenen Wunsch aus („Die Glocke“ berichtete). Als dauerhaftes Rietberger Gesicht vertritt Frank Ehlebracht in der Funktion des stellvertretenden Vorstandsmitglieds die Belange der Stadt der schönen Giebel. Von Gütersloher Seite wird die Vorstandsriege durch Kay Klingsieck (Mitglied) sowie Jörg Hoffend (Vorsitz) ergänzt.

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