Spiel ohne Grenzen beim Feuerwehrfest
Bild: Vredenburg
Sylvia Berghoff vom Team des Neuenkirchener Schützenthrons flößte der Demonstrationspuppe „Fred“ vorsichtig falschen Wacholder ein.
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Nicht der Sieg, sondern Spaß und Geschicklichkeit standen dabei im Vordergrund. Die Freude über den ersten Platz und die damit verbundenen Freigetränke im Wert von 50 Euro, den sich die Kolping-Mannschaft sicherte, war dennoch riesig: „Ich bedanke mich herzlich und gebe einen aus“, versprach Vorsitzende Marion Rehkemper spontan.

25 Wertmarken für den zweiten Platz gingen an das Druffeler Schützenthron-Team, über den dritten Platz und zehn Freigetränke freute sich das DRK-Team. Auf der Teilnehmerliste standen darüber hinaus Mannschaften, die sich aus Mitgliedern der Throngesellschaften in Neuenkirchen und Varensell sowie der KJG, des Varenseller Maibaumteams und der Jugendfeuerwehr zusammensetzten.

Bereits die zünftige Party am Vorabend war ein Erfolg. „Wir haben viel positive Resonanz bekommen“, sagte Löschzugführer Michael Schnatmann gegenüber der „Glocke“. Offenbar sei aber noch nicht allen Bürgern aus dem Einzugsbereich bewusst, dass die Samstagabend-Veranstaltung am Feuerwehrhaus öffentlich sei. Schnatmann: „Der Löschbezirk Neuenkirchen, Varensell, Druffel und Westerwiehe ist eigentlich groß genug, um wesentlich mehr Nachtschwärmer anzulocken.“

Der Frühschoppen am Sonntagmorgen startete mit einem stimmungsvollen Platzkonzert des Neuenkirchener Spielmannszugs und einer Fahrzeugschau. Für die Salatbar und das wie immer reichhaltige Kaffee- und Kuchenbuffet hatten sich die Feuerwehrfrauen mächtig ins Zeug gelegt. Auch an die Kinder war gedacht: Die im vergangenen Jahr von Timo Grauthoff und Jonas Pauleikhoff neu gestaltete Spritzwand stand ebenso bereit wie eine Hüpfburg und eine Sandkastenecke für die ganz Kleinen. Mitglieder der Jugendfeuerwehr verwandelten die Jungen und Mädchen am Kinderschmink-Tisch in gefährliche Raubtiere oder liebliche Prinzessinnen.

Mit dem Fest wollen die vier Frauen und 53 Männer, die rund um die Uhr einsatzbereit sind, auch darüber aufklären, „was wir hier eigentlich machen und welche Technik uns zur Verfügung steht“, erklärte Schnatmann. „Viele wissen gar nicht, dass unsere Feuerwehrleute ihren Dienst freiwillig und ohne Bezahlung tun und auch nach einer langen Nacht am Morgen wieder arbeiten müssen.“

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