Stadt saniert die Alte Volksschule
Das Bürgerzentrum Alte Volksschule wird in diesem Sommer energetisch saniert. 275.000 Euro kosten der Einbau einer neuen Heizungsanlage sowie der Austausch der Verglasung im größeren der beiden Gebäudekomplexe.

Das Gebäude, unter anderem das Zuhause des Heimatvereins, der Modelleisenbahner, der ortsteilbezogenen städtischen Jugendarbeit, des Familienzentrums der Diakonie und des DRK-Ortsvereins, erhält eine neue Heizungsanlage.

Wärmeversorgung bislang über die Kleinschwimmhalle

Bislang war die einstige Schule an das Heizsystem der Turn- und Kleinschwimmhalle angeschlossen. Schon im vergangenen Jahr hatte die Stadt das Ingenieurfachbüro Hense mit Sitz in Gütersloh mit der Planung und Bauleitung beauftragt. Von dort aus wurden zunächst verschiedene Möglichkeiten der Umstellung untersucht, auch unter wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten.

Brennwertkessel die beste Lösung

Letztlich wurde mit Blick auf die Nutzungszeiten des Hauses und auf die historische Gebäudesubstanz der Anschluss an einen zentralen Wärmeerzeuger favorisiert. Nun werden die beiden Gebäudekomplexe an der Gütersloher Straße mit einem Brennwertkessel ausgestattet. Die Heizungsanlage erhält eine neue, anforderungsgerechte Unterverteilung. Den Einbau übernimmt nach vorheriger Ausschreibung das Mastholter Unternehmen Horstkemper. „Diese Baumaßnahme kostet rund 160.000 Euro, das Geld können wir aus den Mitteln des Konjunkturpakets II nehmen“, sagt Bürgermeister Andre Kuper.

Fensterrahmen unter Denkmalschutz

Mit der neuen Heizung allein ist es nicht getan. Beim unter Denkmalschutz stehenden älteren Gebäudetrakt werden zudem die alten Holzfenster instand gesetzt. Im Jahr 1903 errichtet, nagt der Zahn der Zeit an der Verglasung. Aufgrund der Denkmalschutzbestimmungen war ein kompletter Austausch der Fenster inklusive Rahmen nicht möglich. Die alten Fensterrahmen bleiben erhalten, eine Neuverglasung mit Wärmeschutz wird eingesetzt.

Planung und Bauleitung liegen in den Händen des Ingenieurbüros Herzog und Kordtomeikel (Gütersloh). Die Bauausführung übernimmt ab Ende August die Firma Burg und Monjau aus Steinhagen. Die Stadt rechnet mit Kosten von 115.000 Euro. Das Geld stammt aus dem kommunalen Haushalt.

Verwaltung arbeitet Ratsauftrag ab

„Damit erfüllen wir den Auftrag des Stadtrats, nach und nach in Vereinsheimen und Bürgerhäusern eine energetische Sanierung vorzunehmen. Eine Vielzahl kleinerer Maßnahmen ist bereits abgearbeitet oder steht zumindest kurz bevor“, erklärt Kuper.

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