Stadt sucht Namen für Lichtspektakel
Bild: Heukamp
Parklandschaften, Straßenzüge, Häuser und Skulpturen werden bei der Rietberger Lichterschau Jahr für Jahr in ein geheimnisvolles Licht getaucht. Jetzt muss ein neuer Name für die Illumina gesucht werden.
Bild: Heukamp

Der Zeitpunkt für die beliebte Großveranstaltung steht bereits fest: Vom 3. bis 6. Oktober soll die historische Innenstadt kreativ illuminiert und dabei akustisch untermalt werden.

Sponsoren willkommen 

Möglich wurde das durch einen erneuten Landeszuschuss von 42.000 Euro und durch Sponsorengelder von bislang 7000 Euro. Unter den Unterstützern ist erstmals auch die Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Rietberg. Weitere Sponsoren sind willkommen. Die Stadt rechnet mit Gesamtkosten von 60.000 Euro. Bedingung für die wiederholte Durchführung der Veranstaltung war, dass der kommunale Anteil auf 10.000 Euro gedeckelt wird.

Neuer Künstler kommt aus Unna

Verantwortlich für die Inszenierung ist nicht mehr der bisherige Künstler, sondern die F&H Event Company von Wolfgang Flammersfeld aus Unna. Der Wechsel des Künstlers hat zur Folge, dass die Stadt mit dem bisherigen Namen „Rietberger Illumina“ nicht mehr werben darf.

Vorschläge mit „Leuchtkraft“ sind gefragt

Im Rathaus ist bereits eine Reihe von Namensvorschlägen gesammelt worden. Bürgermeister Andreas Sunder will jetzt von den Bürgern wissen, was sie von diesen Vorschlägen halten oder ob sie bessere Ideen haben: „Wir brauchen einen Namen mit Leuchtkraft und damit ein neues Markenzeichen für eine Veranstaltung, die Jahr für Jahr mehr als 30.000 Besucher anlockt.“

Online abstimmen

Auf der kommunalen Internetseite soll es unter der Rubrik „Bürger haben das Wort“ bald einen entsprechenden Link geben. Dort werden alle bisherigen Vorschläge aufgelistet. Per E-Mail an buerger@stadt-rietberg.de können Internetnutzer schon jetzt für ihren Favoriten stimmen oder neue Vorschläge machen. Zur Diskussion stehen bisher 18 Titel, beispielsweise „Stadtlichter“, „Rietberg leuchtet“, „Rietberger Licht- und Klangnächte“ oder auch – etwas augenzwinkernd – „Rietberger Illusionen“.

Aktion läuft bis zum 19. Juli

Die Aktion läuft bis einschließlich Freitag, 19. Juli. Bürgermeister Sunder weist darauf hin, dass es sich nicht um einen Wettbewerb handelt: „Wir vergeben keine Preise, wir nehmen auch nicht automatisch den Vorschlag, der die meisten Stimmen erhalten hat. Wir versprechen uns von der Aktion ein Stimmungsbild der Bürger, an dem wir uns für die endgültige Auswahl orientieren können.“ Wird die Aktion gut angenommen, kann sich Sunder weitere Online-Abstimmungen zu anderen Themen vorstellen.

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