Strohlager in Mastholte in Brand geraten
Bild: Eickhoff
Aus bislang ungeklärter Ursache ist in Mastholte ein Strohlager in Brand geraten.
Bild: Eickhoff

Nach dem Notruf bei der Kreisleitstelle der Feuerwehr heulten in Mastholte und Rietberg sofort die Sirenen, kurze Zeit später auch in Neuenkirchen. Rund 90 Feuerwehrleute, die außerdem noch aus Langenberg, Rheda, Spexard und Gütersloh kamen, kämpften gegen die Flammen. Unter Einsatzleitung des Stadtbrandinspektors Peter Pepping zapften die Feuerwehrleute einen Teich an, der zunächst im Pendelverkehr mit vier Tankfahrzeugen auch wieder gefüllt wurde. Später wurden die Fahrzeuge direkt angezapft, die im Ortskern an einem Unterflurhydranten wieder aufgefüllt wurden.

Der Hofbesitzer zog mit schwerem Gerät während der ersten Löschangriffe die Außenfassade aus Wellblech aus ihrer Verankerung, so dass die Feuerwehrleute gezielter gegen den Brand vorgehen konnten. Die Halle war baulich in mehrere Abschnitte unterteilt, so dass der Brand auf die vordere etwa 12 mal 18 Meter große Fläche begrenzt werden konnte. Eine massiv gemauerte Wand verhinderte eine weitere Brandausdehnung.

Der dichte Rauch zog nordöstlich Richtung Bokel ab, an der Brandstelle konnten die Feuerwehrleute teilweise nur unter Atemschutz arbeiten. Dazu wurde gegen 16.30 Uhr auch der Atemschutzcontainer mit zusätzlichen Atemluftflaschen aus Gütersloh angefordert. Ferner wurden Großtanklöschfahrzeuge mit einem 5000-Liter-Tank aus Rheda und Spexard angefragt. Die Langenberger Straße blieb während der Löscharbeiten komplett gesperrt. Erst am vergangenen Freitagmorgen waren die drei Rietberger Löschzüge zu einem Brand an der Straße „Zum Sporkfeld“ in Westerwiehe gerufen worden.

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