Tiefe Trauer um Birgit Höppner
54 Jahre alt wurde Birgit Höppner, die am Freitag nach schwerer Krankheit gestorben ist.

Birgit Höppner gehörte dem Rat der Stadt Rietberg seit 1999 ununterbrochen an. Fünf Jahre lang, von 2004 bis 2009, war sie Vorsitzende des Schul-, Sozial- und Kulturausschusses.

Nach der jüngsten Kommunalwahl im Sommer 2009 wurde sie am 29. Oktober des selben Jahres vom Stadtrat zur ersten stellvertretenden Bürgermeisterin bestimmt. Dieses Ehrenamt füllte sie mit besonderem Engagement aus. Auf Volksfesten, Vereinsveranstaltungen, kulturellen und politischen Anlässen repräsentierte sie ihre Heimatstadt, die ihr nach eigenem Bekunden sehr viel bedeutete. Den direkten Kontakt zu den Bürgern, das persönliche Gespräch pflegte sie aber nicht nur in offizieller Mission als Vize-Bürgermeisterin, sondern auch darüber hinaus.

Politisch engagierte sich Birgit Höppner auch im Haupt- und Finanzausschuss, im Wahlausschuss sowie im Umweltausschuss. Darüber hinaus war sie bis zuletzt Vorsitzende der CDU-Ortsunion Rietberg, Mitglied der städtischen Bäderkommission und bis 2009 beratendes Mitglied des Kuratoriums des Jugendhauses Südtorschule.

Der Liebe wegen kam die gebürtige Bochumerin vor mehr als 30 Jahren nach Rietberg. Den Bund fürs Leben schloss sie mit Günter Höppner, der als selbstständiger Rechtsanwalt eine Kanzlei an der Mastholter Straße betreibt. Das Ehepaar hat zwei erwachsene Kinder – einen Sohn und eine Tochter.

Neben ihrem politischen und familiären Engagement war Birgit Höppner auch im Beruf eine echte Powerfrau. Die ausgebildete Sparkassenbetriebswirtin verantwortete über viele Jahre den Geschäftsbereich Personal bei der Sparkasse Gütersloh. Zuletzt leitete sie den „Marktfolgebereich Passiv“ des in der Kreisstadt sowie in Harsewinkel agierenden Kreditinstituts.

Öffentliche Auftritte waren wegen ihres Gesundheitszustands in den vergangenen Monaten rar geworden. Trotzdem hat sie gekämpft – bis zuletzt.

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